0 day Attack on Earth im Test - Test für XBLA

Aliens greifen die Erde an und ihr sollt sie tatsächlich vernichten! Lest hier, ob der Zweistick-Shooter 0 day Attack on Earth mehr bietet, als eine Nullachtfünfzehn-Story.

von Jan Walenda,
30.12.2009 11:51 Uhr

Zweistick-Shooter sind eine Gratwanderung: Im Idealfall fetzen die Dinger mit ordentlichem Spieltempo gepaart mit optischen Knalleffekten und frischen Ideen. Oder aber die Entwickler setzen schlicht auf die »innovative Steuerung« und vernachlässigen alles, was ein Actionspiel sonst noch ausmacht. 0 day Attack on Earth ist ein Shooter letzterer Kategorie geworden. An Bord diverser Fluggeräte müsst ihr dreidimensionale Städte von Außerirdischen Invasoren befreien. Von kleinen Parasiten bis zu riesigen Tentakelwesen pulverisiert ihr deshalb alles, was über den Screen huscht. Mit dem linken Stick steuert ihr euer Schiff, der rechte Analog-Knubbel ist für’s Zielen reserviert. Diverse Pickups motzen eure Waffensysteme auf oder verbessern die Schildenergie.

Innovation sucht ihr bei 0 day Attack on Earth vergebens. Die anwählbare Schiffe oder das Gegnerdesign – alles scheint aus einem einheitlichen »Weltraumshooter-Baukasten« zu kommen. Grafisch macht das Retten der Erde auch keinen Spaß, aufgrund der niedrigen Polygonanzahl erscheint alles extrem breiig. Selbst wenn eure Toleranzgrenze dem Retortendesign und der Schmandoptik getrotz hat, auf Dauer halten euch die immer gleichen Feuergefechte auch nicht bei Laune. Dass Square Enix für diese Frechheit auch noch 1200 Microsoft Points haben will, löst bei uns nur verständnisloses Kopfschütteln aus.

0 day Attack on Earth

Preis:

ca. 15 Euro (1200 Punkte)

Spieler:

1 bis 8

HD optimiert:

ja

Speicherplatz:

406,68 MB

Entwickler:

Gulti Co. Ltd.

Hersteller:

SquareEnix Co. Ltd.

USK:

ab 12 Jahren

Wertung:

* *


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