Activision Blizzard - Skylanders mit 2 Mrd. Dollar Umsatz, WoW mit etwas Aufwind, trotzdem Gewinnrückgang zum Jahresende

Activision Blizzard hat mittlerweile seinen Investoren die Geschäftszahlen für das Jahr 2013 vorgelegt. Die sind insgesamt nicht viel anders als im Vorjahr, doch gerade im umsatzstärksten, vierten Quartal gingen Umsatz und Gewinn merklich zurück.

von Sebastian Klix,
08.02.2014 15:55 Uhr

Die Jahresbilanz 2013 von Activision Blizzard entspricht etwa dem Vorjahr. Gerade im 4. Quartal waren Umsatz und Gewinn aber spürbar niedriger.Die Jahresbilanz 2013 von Activision Blizzard entspricht etwa dem Vorjahr. Gerade im 4. Quartal waren Umsatz und Gewinn aber spürbar niedriger.

Auch wenn Analysten davon ausgehen, dass Call of Duty: Ghosts weniger Umsatz gemacht halt als noch Black Ops 2, war der neuste CoD-Ableger alles andere als ein Ladenhüter. Zudem verkündete Publisher Activision Blizzard nun, dass Skylanders mittlerweile die Marke von 2 Milliarden Dollar Umsatz geknackt hat - etwa dank mehr als 175 Millionen (!) verkauften Sammelfiguren zum Basisspiel. Und auch World of Warcraft kann sich weiter auf seinem Thron als König der Abo-MMOs behaupten und legte sogar wieder um 200.000 aktive Accounts zu, womit es derzeit bei 7,8 Millionen Spielern steht.

Kein Wunder also, dass die nun vorgelegten Zahlen für das Geschäftsjahr 2013 alles andere als schlecht aussehen: Insgesamt erwirtschaftete das Unternehmen im letzten Jahr 4,58 Milliarden US-Dollar (4,86 im Vorjahr), von denen 1,01 Milliarden (Vorjahr 1,1) als Gewinn übrig blieben. Schlecht geht es Activision Blizzard also nicht, allerdings hat man gerade im letzten Quartal einen spürbaren Umsatz- und Gewinn-Rückgang im Vergleich zu 2012 zu verzeichnen.

So hatte man im traditionell umsatzstärksten Jahresviertel »nur« einen Nettogewinn von 174 Millionen Dollar. 2012 waren es stattliche 354 Millionen. Gleichzeitig brach das Retail-Geschäft um 19 Prozent, das Digital-Geschäft (eigentlich ein Markt im Wachstum) um knapp 15 Prozent ein. Hauptgrund dafür könnten tatsächlich die schwächeren Verkaufszahlen von CoD: Ghosts nebst DLCs sein.

2014 soll es laut der Chefetage aber nicht noch mal weniger werden. Das könnte durchaus hinkommen, schließlich stehen dieses Jahr einige zugkräftige Titel an. Etwa das Add-On Reaper of Souls, dessen Hauptspiel Diablo 3 sich mittlerweile über 15 Millionen Mal verkauft hat. Hinzu kommt die nächste WoW-Erweiterung Warlords of Draenor. Auch von seinen Free2Play-Titeln, eine Sparte, welcher Activision Blizzard bisher nur wenig Beachtung schenkte, erhofft man sich etwa von Call of Duty Online und Hearthstone: Heroes of Warcraft eine ganze Menge. Und der Shooter Destiny aus dem Hause Bungie soll laut dem Unternehmen nicht weniger werden als »die meistverkaufte neue Marke der Videospielgeschichte«.

Quelle: Investor.Activision.com

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