Activision - DLC-Strategie ist Erfolg - Neue Pläne gegen gebrauchte Spiele

Die bisherige DLC-Strategie funktioniere laut Activsion gut gegen gebrauchte Spiele. Weitere Pläne gegen Second-Hand-Spiele gibt es auch schon.

von Daniel Raumer,
09.08.2010 15:43 Uhr

Thomas Tippl, Finanzvorstand von ActivisionThomas Tippl, Finanzvorstand von Activision

Der Publisher Activision prüft offenbar Möglichkeiten, wie man den Markt für gebrauchte Spiele weiter eindämmen kann - oder zumindest hier auch etwas verdienen kann. Thomas Tippl, der Finanzvorstand, sagte dies gegenüber Investoren seiner Firma.

»Wir prüfen im Moment mehrere Möglichkeiten für ein stärkeres Engagement im Second-Hand-Markt. (…) Bisher am besten funktioniert es, zusätzliche (Download-)Inhalte anzubieten und so das Angebot an gebrauchten Spielen zu verringern. Diese Strategie hat sich bewährt, also machen wir so weiter. Über andere Projekte werden wir reden, wenn es soweit ist«, so Tippl.

Der Finanzvorstand ist damit der gleichen Meinung wie sein Chef Bobby Kotick, der vor kurzem sagte, dass Activision auf dem Gebrauchtmarkt mindestens 500 Millionen US-Dollar verdienen könne. Kotick kündigte ebenfalls neue Maßnahmen und eine Kooperation mit GameStop, der größten amerikanischen Kette für neuen und gebrauchte Videospiele, an.


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