Alan Wake - Infos zum Xbox 360-Thriller - Remedy über Risiken und Designentscheidungen

Alan Wake-Entwickler äußern sich zum Erfolgsdruck und erklären, warum die lange Entwicklungszeit notwendig war.

von Daniel Feith,
19.02.2010 15:02 Uhr

Alan WakeAlan Wake

Nach langer Funkstille melden sich dieser Tage die Alan Wake-Entwickler von Remedy Entertainment verstärkt zu Wort und verraten einige Details zum kommenden Horror-Thriller.

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Matias Myllyrinne von Remedy EntertainmentMatias Myllyrinne von Remedy Entertainment

Managing Director Matias Myllyrinne gibt gegenüber IncGamers zu, dass mit Alan Wake für Remedy viel auf dem Spiel steht. Bei einem Flop des Titel ist die Existenz des Entwicklerstudios in Gefahr:

»Um ehrlich zu sein verwetten wir für das Spiel Haus und Hof. Wir arbeiten seit 2005 daran - es ist ein wenig wie das Erreichen und Erkunden eines neuen Kontinents unter dem Motto "Jungs, ihr kriegt das mal besser hin...überlebt". In diesem Projekt steckt sehr viel Herzblut. (...) [Bei der Entwicklung von Alan Wake] lief nicht alles reibunglos. Viele Anpassungen waren nötig. Wir haben einige Prototypen ziemlich weit entwickelt und dann entschieden "Nein, damit sind wir nicht zufrieden. Das ist nicht wie Alan Wake sein soll." (...) So etwas erfordet viel Zeit.«

Nach etwas sechs Monaten Entwicklungszeit habe man sich von dem Sandbox-Ansatz verabschiedet.

»Es hat einfach nicht funktioniert weil es von der Kinoatmosphäre und der Geschichte abgelenkt hat.«

In den USA hat Alan Wake eine ESRB-Empfehlung ab 12 Jahren erhalten (Teen). Unklar ist, ob Publisher Microsoft seinen Einfluss bei Remedy geltend gemacht hat, ein T-Rating zu erreichen, um die enormen Entwicklungskosten wieder einzuspielen.

Alan Wake erscheint am 21. Mai exklusiv für Xbox 360

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