Amok-Drohung gegen Blizzard - Verdächtiger festgenommen

Mit einer AK47 und weiteren »spaßigen Werkzeugen« wollte ein 28-Jähriger aus den USA das Entwicklerstudio Blizzard aufsuchen und »Unruhe stiften«. Daraus wurde nichts - stattdessen musste er das Gefängnis aufsuchen.

von Tobias Ritter,
22.07.2016 13:13 Uhr

Blizzard sah sich Anfang Juli 2016 Gewaltandrohungen über das Internet ausgesetzt. Mittlerweile wurde der Übeltäter festgenommen - ihm droht eine lange Haftstrafe. Blizzard sah sich Anfang Juli 2016 Gewaltandrohungen über das Internet ausgesetzt. Mittlerweile wurde der Übeltäter festgenommen - ihm droht eine lange Haftstrafe.

Blizzard musste sich in der Vergangenheit immer wieder Kritik gefallen lassen. Mal waren die Spieler über das Echtgeld-Auktionshaus in Diablo 3 verärgert. Mal sorgte die Tatsache, dass sich das Entwicklerstudio gegen die Etablierung offizieller Classic-Server für World of Warcraft sträubt, für Verstimmung.

Seiner Verärgerung auf völlig übertriebene Art und Weise Ausdruck verliehen, hat nun allerdings ein Mann aus Sancramento: Zwei Tage lang bombardierte er die Mitarbeiter des Entwicklerstudios über das Internet mit Drohnachrichten.

AK47 und andere »spaßige Werkzeuge«

Wie aus dem offiziellen Polizeibericht hervorgeht, wollte der 28-Jährige unter anderem die Büros der Entwickler mit einem Sturmgewehr der Marke AK47 und weiteren »spaßigen Werkzeugen« aufsuchen.

Dass das Internet schon lange kein rechtsfreier Raum mehr ist, musste der Querulant namens Stephen Cebula dann wenige Tage später erfahren: Nach seinen Drohungen am 2. und 3. Juli 2016 wurde er am 12. Juli 2016 vom FBI festgenommen.

Cebula befindet sich nun in Untersuchungshaft. Sollte er für schuldig befunden werden, drohen ihm im schlimmsten Fall fünf Jahre Haft und eine Geldstrafe von bis zu 250.000 US-Dollar.

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