Angry Birds Star Wars 2 im Test - Machtwort-Gezwitscher

In Angry Birds: Star Wars 2 dürfen wir nun endlich auch die schweinische Seite der Macht zum Sieg führen. Wir verraten im Test, wie viel Spaß es machen kann, mit Lichtschwert-Ebern auf wehrlose Spatzen zu schießen.

von Jan Knoop,
05.11.2013 17:51 Uhr

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Es war nur eine Frage der Zeit: Lange genug hat die finstere Seite getüftelt, um der Gravitation ein Schnippchen zu schlagen: Nun endlich stehen in Angry Birds Star Wars 2 Katapulte bereit, die auch Schweine schleudern können. Im zweiten Teil der Star-Wars-Umsetzung buhlen deshalb Gut und Böse in unterschiedlichen Kampagnen um die Gunst des Spielers.

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Auf Tatooine nichts Neues

Am altbewährten Spielprinzip hat sich dabei nichts geändert: Immer noch schießen wir unsere Helden auf aus dem Star-Wars-Universum bekannte Gestalten, die sich im Level verschanzt haben. Und natürlich nutzen wir dabei ihre Fähigkeiten, um für ordentlich Chaos zu sorgen. Im Gegensatz zum Vorgänger umspannt die Reise in Angry Birds Star Wars 2 die Geschehnisse aus der unter Fans recht umstrittenen Episode 1. Damit verschlägt es uns auf die grünen Felder Naboos, in die sandigen Weiten Tatooines, auf Raumstationen oder direkt ins All.

Zu Beginn der beiden derzeit verfügbaren Feldzüge (ein dritter soll demnächst nachgeliefert werden) entscheiden wir uns dabei für eine Seite der Macht; erst später können wir dann beliebig zur anderen Seite und zurück wechseln. Schade: Während die Kampagne »Naboo Invasion« je nach Fraktionswahl noch deutlich unterschiedliche Schwerpunkte setzt, spielt »Escape to Tatooine« sowohl für blitzwerfende Schweine als auch für machtbegabte Vögel nur auf dem namensgebendem Planeten, wenngleich bei unterschiedlicher Tageszeit.

Angry Birds: Star Wars 2 - Debüt-Trailer zur verrückten Crossover-Fortsetzung Angry Birds: Star Wars 2 - Debüt-Trailer zur verrückten Crossover-Fortsetzung

Michse haben kein Booma!

Dafür entschädigt Angry Birds Star Wars 2 mit charmant umgesetzten Charakteren. Ob ein grün-wirbelnder Yoda (der mehrfach von Hindernissen abprallt, bevor er den Dienst quittiert), ein blitzender Palpatine oder ein Jango Fett, dessen Raketen einen enormen Rückstoß verursachen: Alle Einheiten spielen sich mit ihren Fähigkeiten erfrischend unterschiedlich. Besonderes Highlight ist der Umgang mit dem berüchtigten Jar Jar Binks: Um Katastrophen vorzubeugen, schleudert er ohne Bewaffnung in den Kampf, kann aber seine Zunge als Enterhaken missbrauchen, um wahlweise größere Distanzen zu überwinden oder Gegenstände zu schleudern - insbesondere bei hochexplosiven Kisten ein spaßiges Unterfangen.

Machttorpedos: Die Bonusmissionen in den Gewässern Naboos sorgen für spielerische Abwechslung.Machttorpedos: Die Bonusmissionen in den Gewässern Naboos sorgen für spielerische Abwechslung.

Der im Vorgänger als Spezialwaffe genutzte Millenium Falcon und die damit verbundenen Herausforderungen wurden indes ersatzlos gestrichen; vielleicht auch, um die starke Präsenz der In-App-Käufe zu reduzieren. Vorhanden sind diese allerdings weiterhin: Statt der vom Level vorgegebenen Charaktere können wir nun Bonushelden herbeirufen, deren Kontingent jedoch begrenzt ist - wer für ihren Einsatz nicht genügend Credits erspielt hat, darf auch mit echtem Geld bezahlen.


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