Assassin's Creed 4: Black Flag im Test - Piraten meucheln besser

Edward Kenway hisst die Assassin's Creed 4: Black Flag die Next-Gen-Flagge. Doch das Potenzial der geenterten Xbox One nutzt er nur in Ansätzen aus, wie unser Test zeigt.

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Hinweis: Dies ist nur der Nachtest für die Xbox One. Den vollständigen Test von Assassin's Creed 4: Black Flag lest ihr hier.

Mit Assassin's Creed 4: Black Flag geht Ubisoft Montreal gleich mehrere Schritte in die richtige Richtung: Mit Feintuning erreichen die Macher das bislang ausgewogenste Kampfsystem der Serie und durch die spannenden Seeschlachten gewinnt das Spiel an Abwechslung und Freiheit. Nicht zu vergessen: Das Piraten-Setting ist mal etwas anderes und verknüpft das Assassinen-Gameplay mit mit dem Seeräuber-Dasein.

Parcour-Ausflüge, etwa nach Nassau, Havana und Kingston, sind ebenso mit an Bord wie die Abschnitte in der Gegenwart. Aus der Xbox 360 und der PlayStation 3 holen die Entwickler alles raus, von der PlayStation 4-Fassung sind wir, zumindest von technischer Seite her, ein wenig enttäuscht. Und auch auf der Xbox One gibt es Luft nach oben.

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Besser …

Die schärferen Texturen sind in diesem Bild an den Klamotten von Edward und den NPCs zu sehen. Die schärferen Texturen sind in diesem Bild an den Klamotten von Edward und den NPCs zu sehen.

Verglichen mit den Current-Gen-Fassungen sieht Black Flag auf der Xbox One besser aus: Partikeleffekte, schickere Schatten, kaum mehr Pop-Ups und Zeilenverschiebungen, wenn wir die Kamera drehen. Vor allem die schärferen Texturen heben den grafischen Eindruck auf der Microsoft-Plattform.

Das macht sich an Land etwa beim Spaziergang durch die Städte bemerkbar: Häuserfassaden wirken realer, Verschmutzungen und Risse sind deutlich sichtbar. Auch Holzmaserungen und Stoffe der Kleidung wirken durch die hochqualitativen Textur-Überzüge echter.
Die Seeschlachten gewinnen durch die schickeren Wettereffekte an Dramatik, auch der Seegang trägt dazu bei.

… aber nicht viel

Das alles hört sich per se nicht schlecht an. Ist es ja auch nicht. Aber eben auch nicht wirklich so viel besser, wie man es beim Sprung auf eine neue Konsolengeneration erwarten könnte: So fehlt uns beispielsweise die Kantenglättung, die die Treppchenbildung auf Schiffsmasten verhindern könnte. Und auch die eigentlich verbesserte Vegetation würde dann nicht mehr in der Ferne flimmern.

Auf der Xbox One werden Flimmern und Treppeneffekte zusätzlich durch die sichtbar unter Full HD liegende Auflösung unterstützt - ein Nachteil der One- gegenüber der PS4-Fassung, die nach einem Update mit vollen 1080P läuft. Quasi im Gegenzug wirkt das Bild auf der Microsoft-Plattform dafür satter und farbenfroher als auf der Sony-Konsole: Blätter wirken grüner, daran hängende Blumen stechen farblich mehr heraus. Auf der PS4 sieht Black Flag hingegen ein wenig verwaschen aus.

Black Flag auf Xbox One ... An den Klingen und an der Vegetation im Hintergrund fällt die niedrige Auflösung auf der Xbox One auf. Im Vergleich mit der PlayStation 4 sind die Farben allerdings satter.

... und PlayStation 4 Auf der Sony-Konsole sind die Klingen und die Vegetation im Hintergrund schärfer. Dafür fällt die Grafik aber in Sachen Farbe ab: Das Bild wirkt etwas blasser.

Lohnt das Upgrade?

Electronic Arts hat's mit den Sportspielen FIFA 14 und Co. vorgemacht: Man kann die neuen Ressourcen auch für eine bessere künstliche Intelligenz nutzen. In Assassin's Creed 4: Black Flag hätten wir uns so ein KI-Upgrade etwa für die Kampf-Fertigkeiten der Gegner gewünscht. Denn so gut sich die Kämpfe auch Spielen: Eine echte Herausforderung sind sie nicht.

Assassins Creed 4: Black Flag - Grafik-Vergleich: PS4- vs. Xbox-360-Version Video starten 4:29 Assassin's Creed 4: Black Flag - Grafik-Vergleich: PS4- vs. Xbox-360-Version

Wer die Wahl hat, sollte natürlich zu einer der Next-Gen-Fassungen greifen - ein Upgrade von PlayStation 3 oder Xbox 360 auf PS4 oder One lohnt sich ob der eher geringen und noch dazu rein grafischen Vorteile allerdings kaum.

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