Assassin's Creed: Origins - Ubisofts Verkaufsprognose liegt unter Black Flag, aber über Syndicate

Während seiner Konferenz zu den aktuellen Quartalszahlen gab Ubisoft eine Einschätzung zu den Verkaufszahlen von Assassin's Creed: Origins ab. Demnach liegen die internen Prognosen unter Black Flag, aber über Syndicate.

von Tim Hödl,
19.07.2017 12:38 Uhr

Assassin's Creed: Origins - Ubisofts Verkaufsprognose fällt zurückhaltend aus, gemessen an der jüngeren Vergangenheit der Reihe aber keine Überraschung. Assassin's Creed: Origins - Ubisofts Verkaufsprognose fällt "zurückhaltend" aus, gemessen an der jüngeren Vergangenheit der Reihe aber keine Überraschung.

Im Rahmen seiner Konferenz zu den aktuellen Quartalszahlen sprach Ubisoft unter anderem über die Erwartungen, die das Unternehmen an Assassin's Creed: Origins knüpft. Allgemein scheint man mit den bisherigen Reaktionen auf das Spiel zufrieden zu sein. CEO und Mitbegründer Yves Guillemot sprach mit Blick auf die Enthüllung während der E3 2017 von einer großartigen Show. Sowohl von Spielern als auch der Presse habe man sehr gutes Feedback vernommen.

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Die Verkaufsprognose für Assassin's Creed: Origins fällt jedoch "zurückhaltend" aus, wobei man diese Einschätzung im Kontext der übrigen Serienteile betrachten muss. Laut Chief Financial Officer Alain Martinez erwarte man, dass Origins "größer" als Assassin's Creed: Syndicate werde. Doch die allgemeinen Erwartungen lägen unter Unity. Guillemot ergänzte, dass man zwar nicht von Verkaufszahlen wie bei Black Flag ausgehe, aber immer noch großes Verkaufspotenzial sehe.

Assassin's Creed: Unity war der ersten Serienteil, der ausschließlich für PS4, Xbox One und PC erschien. Dessen direkter Vorgänger Black Flag schnitt zudem bei Spielern und der Presse sehr gut ab und entwickelte sich gerade auf lange Sicht zum Verkaufserfolg. Entsprechend hoch fielen die Erwartungen an Unity aus. Das Spiel kam in einem unfertigen Zustand auf den Markt, auf die Reaktionen wirkte sich das aber nur teilweise aus. Tests und User-Review fielen im Vergleich zu Black Flag ab - die Verkaufszahlen bezeichnete Ubisoft hingegen immer noch als "sehr gut".

Das änderte sich bei Assassin's Creed: Syndicate. Ubisoft zufolge habe der Launch von Unity die ersten Verkaufszahlen "eindeutig" beeinflusst, auch Wochen später hielt sich das Interesse an Syndicate in Grenzen. Das Unternehmen zog Konsequenzen. Anfang 2016 gab Yves Guillemot bekannt, dass Assassin's Creed nicht mehr jährlich erscheinen werde, folglich setzte die Reihe im vergangenen Jahr aus.

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Mit Assassin's Creed: Origins wagt Ubisoft nun einen Neubeginn. Das Spiel soll vom formelhaften Open World-Konzept seiner Vorgänger abweichen. So verspricht Game Director Ashraf Ismail Nebenaufgaben mit Bedeutung. Weitere Informationen entnehmt ihr Heikos E3-Preview zu Assassin's Creed: Origins.

Assassin's Creed: Origins erscheint am 27. Oktober 2017 für PS4, Xbox One und PC.

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