Assassin's Creed 3 - Skalpieren wird kein Gameplay-Element

In Assassin's Creed 3 spielt man bekanntlich einen halb englischen, halb uramerikanischen Indianer. In einer früheren Fassung des Spiel konnte dieser seinen Gegner noch das Haupthaar abnehmen. Dieses Feature hat der Entwickler aber entfernt.

von Maximilian Walter,
30.04.2012 17:26 Uhr

Assassin's Creed 3: Neuer Held, neues Setting aber keine neuen Haare. Assassin's Creed 3: Neuer Held, neues Setting aber keine neuen Haare.

Im Action-Adventure Assassin’s Creed 3 von Ubisoft Montreal wird der Spieler nicht in der Lage sein, seine Gegner zu skalpieren. Gegenüber digitalspy.co.uk begründete Development Director Tommy Francois dies unter anderem mit der Herkunft des Hauptcharakters:

»Unser Held Conner ist ja halb Brite und halb uramerikanischer Herkunft. Außerdem kommt er vom Stamm der Mojave und unsere Nachforschungen haben ergeben, dass diese Indianer ihre Gegner nicht skalpierten. Also haben wir dieses Feature entfernt.«

Aber das war wohl nicht der einzige Grund. Beim Testen merkten die Entwickler, dass es auch gar nicht so viel Spaß macht, seinen Gegner das Haupthaar abzuziehen.

»Dazu kamen noch weitere Gründe: Da es dem Gameplay nichts hinzufügt, ließ es das Spiel wesentlich brutaler wirken, als es notwendig gewesen wäre,« sagteFrancois weiter.

Der dritte Teil der Assassin’s Creed Reihe wird am 31. Oktober 2012 für PC, Xbox 360 und PlayStation 3 veröffentlicht. Das Spiel basiert auf einer verbesserten Grafik-Engine und liefert neben einem frischen Setting auch einen neuen Hauptcharakter.


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