Assassin's Creed im Test

Wieviel Erinnerung gehört euch? Ubisoft Montreal gibt euch die Antwort und damit auch den Auftakt zu einer außergewöhnlichen Spieleserie!

von Bernd Fischer,
14.11.2007 15:57 Uhr

Babys wissen im Moment der Geburt, dass sie sich mit ihren Händen festkrallen können. Tiere wie Zugvögel haben im Blut, wann sie in welcher Formation in die Luft aufbrechen müssen. Instinkt oder Erinnerung? Glaubt man Assassin’s Creed, finden sich in jeder DNS Restspuren und damit Erinnerungen eurer Vorfahren. Und genau an die wollen Wissenschaftler im Actionspiel herankommen. Ein geeignetes Versuchskaninchen findet sich in Desmond Miles – sein Urahn betätigte sich zur Zeit der Kreuzzüge als Meuchelmörder. Mit dem »Animus« -- einem speziellen Apparat -- ist es möglich, direkt in die DNA-Vergangenheit zu springen, um bestimmte Ereignisse zu erleben. Warum die Wissenschaftler an diese Erinnerungen wollen, sei an dieser Stelle nicht verraten. Im Verlauf des Spiels werdet ihr aber mehr und mehr dahinter kommen, warum sich Desmond per Animus öffnen soll…

Assassin's Creed
Genre: Action
Release: 15.11.2007

Good Times, Bad Times

Wäre Assassin’s Creed ein Film, würdet ihr den DNS-Rückblick bequem vom Sofa aus betrachten, und euch bei den spannenden Szenen lässig zurücklehnen. Zum Glück ist Assassin’s Creed aber kein Film, sondern ein waschechtes Action-Adventure . Das heißt, die Episoden um den Meuchelmörder zur Zeit der Kreuzzüge sind eure Levels. Es liegt an euch, ob ihr die Aufgaben eures Vorfahren meistern könnt. Bei eurem Verwandten handelt es sich um einen durchtrainierten Herrn mit dem Namen Altair. Der ist nach einem fehlgeschlagenen Auftrag bei seinem Assassinen-Orden in Ungnade gefallen, die Missionen, die von nun an auf ihn warten, stellen seine Bewährungsprobe dar.

Eure Aufgabe als Altair ist klar: Ihr sollt Personen um die Ecke bringen und euch danach möglichst unbemerkt vom Acker machen. Schauplatz eurer Aufträge sind drei bekannte Städte: Akon, Damaskus und Jerusalem. Durch diese werdet ihr im Verlauf der sieben großen Kapitel immer wieder streifen, anfangs nur in bestimmte Stadtgebiete, später über die kompletten Bereiche. Für die Zielpersonen gilt: Wer es sich einmal mit dem Orden der Attentäter verscherzt hat, sollte immer Augen im Rücken haben: Da gibt es Ketzer, die auf der Abschussliste stehen, verrückte Wissenschaftler, die Experimente an lebenden Objekten vollziehen oder Prediger, die das Volk mit gefährlichen Botschaften vergiften. Diese Personen haben eines gemeinsam: Hat sich Altair erst einmal an ihre Fersen geheftet, sind ihre Tage gezählt!


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