Batman: Arkham City - Erste Fakten für Xbox 360 und PlayStation 3

Batman ist zurück: Wir zeigen im Special, was die Fledermaus im zweiten Batman-Spiel vom Entwickler Rocksteady erwartet.

von Michael Obermeier,
11.08.2010 15:34 Uhr

Mit Batman: Arkham City arbeitet der Entwickler Rocksteady Studios an der Fortsetzung des bei Fans und Kritikern beliebten Actionspiels Batman: Arkham Asylum. Wir haben uns in die Weiten des Internets begeben und alle derzeit zu Arkham City bekannten Informationen für Sie zusammengetragen.

Batman: Arkham City: Die Spielwelt

Batman und Catwoman sind in der Sperrzone von Arkham City gelandet.Batman und Catwoman sind in der Sperrzone von Arkham City gelandet.

Nach der Gefängisinsel Arkham Island aus dem ersten Spiel ermittelt Batman auch in der Fortsetzung wieder in einem abgegrenzten Bereich. Nach der Zerstörung der Anstalt hat man die geistig gestörten Insassen von Arkahm und die Häftlinge des überfüllten Gefängnisses »Black Gate« in einen abgezäunten Bereich im Herzen der Stadt Gotham verlegt und den Stadtteil kurzerhand in »Arkham City« umbenannt.

Batman wird sich frei in Arkham City bewegen können, Rocksteady war es dabei aber wichtig keine zu große – und damit leere – Spielwelt zu erschaffen. Deshalb kann sich die Fläche von Arkham City nicht mit virtuellen Metropolen wie Liberty City aus GTA 4 oder Empire Bay aus Mafia 2 messen. Als Ausgleich versprechen die Entwickler aber eine von Geheimnissen, Neben-Missionen und interessanten Orten gespickte Spielwelt. Friedlich geht es darin ohnehin nicht zu, auf den Straßen tobt ein Bandenkrieg zwischen Anhängern der verschiedenen Superschurken wie Joker, Riddler und Two-Face. Um sich ungestört durch die Stadt bewegen zu können, gleitet Batman also über die Dächer und taucht nur gelegentlich auf die Straßen hinab.

» Batman: Arkham City - Special: Freund und Feind lesen

Batman: Arkham City: Die Gadgets

Der überarbeitete Detektiv-Modus hilft Batman beim Analysieren von Spuren.Der überarbeitete Detektiv-Modus hilft Batman beim Analysieren von Spuren.

Batman soll in Arkham City nicht mit leeren Händen, sondern mit »den wichtigsten Gerätschaften« starten. Außerdem möchte Rocksteady das bereits beachtliche Arsenal um neue Spielzeuge erweitern. So bekommt Batman etwa eine Rauchbombe spendiert. Wirft er die Granate, nimmt der Nebel seinen Feinden die Sicht, lässt sie husten und bietet der Fledermaus genügend Zeit um per Enterhaken nach oben zu verschwinden. Ähnlich funktioniert der Fledermaus-Sender. Damit lockt Batman einen Schwarm seiner Wappentiere an und kann die abgelenkten Feinde ohne Gegenwehr aus den Latschen prügeln.

Doch auch an seinem Detektiv-Set hat Batman Verbesserungen durchgeführt. So zeigt die Detektiv-Sicht nicht nur die Anzahl von bewaffneten Feinden, sondern auch deren Gang-Zugehörigkeit an. Ob Batman so geschickt Schläger aufeinander hetzen kann, wollte Rocksteady aber noch nicht verraten. Der Detektiv-Modus soll außerdem für viel ausgeklügeltere Ermittlungen verwendet werden. Ein Beispiel: Batman kann mit den Speziallinsen die Flugbahn einer Scharfschützenkugel rekonstruieren und so den Standort des Schützen finden.

Ebenfalls neu ist der sogenannte »Broadcast Analyser«. Damit kann Batman nicht nur (ähnlich wie Solid Snake in Metal Gear Solid) nach belieben auf unterschiedlichen Funkfrequenzen mithören, sondern auch den Standort des Senders ausfindig machen. So spürt der Vigilant etwa den Auslöser einer Fernzünderbombe auf.


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