Batman Arkham VR - Rocksteady spricht über die Zukunft der Arkham-Reihe

Rocksteady ist vor allem für seine Arkham-Reihe bekannt. Mit Batman Arkham VR wagen sich die Entwickler nun ins Feld der virtuellen Realität vor.

von Christopher Krizsak,
23.09.2016 14:20 Uhr

Batman Arkham VR – das nächste Spiel von RocksteadyBatman Arkham VR – das nächste Spiel von Rocksteady

Schon bald erscheint mit Batman Arkham VR das nächste Spiel rund um den Dunklen Ritter. Im Rahmen der EGX 2016, der größten Spielemesse im Vereinten Königreich, sprachen die Kollegen von Eurogamer mit Entwickler Rocksteady über den PS4-Exklusivtitel und die Zukunft des Franchise.

Producer Dax Ginn sagte zur Idee, ein Detektivspiel im Batman-Universum zu machen, sei wie ein eine Verlockung gewesen, die unbedingt gestillt werden wollte. Insgesamt haben 70 der 132 Mitarbeiter von Rocksteady Games an den Projekt mitgewirkt. Dementsprechend war die Freude groß, als das Spiel vor Kurzem offiziell fertiggestellt wurde:

"Wir haben [Batman VR] letzte Woche bei Sony eingereicht und es war eine wunderbare Erfahrung. Einer der Entwickler hat den erreichten Gold-Status damit gefeiert, dass er sich einen goldenen Spandex-Anzug angezogen hat und einen goldenen Ghettoblaster mitgebracht hat."

Jetzt, unmittelbar vor der Veröffentlichung, sei man bei Rocksteady jedoch noch unsicher, wie es weitergehen wird.

"Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht. Wir sind in der beneidenswerten Position, etwas Zeit und Raum haben, um zu entscheiden, was wir als Nächstes machen werden. Wir können uns zurücklehnen und darüber nachdenken, was unser Traumspiel sein würde, und wir haben die Unterstützung von Warner Bros."

Obwohl Ende Oktober auch noch die Batman Arkham Collection erscheint, entsteht diese nicht unter der Schirmherrschaft von Rocksteady. Ginn betonte, dass dies ein Unterfangen von Warner Bros. und Virtuos sein, die für die Portierung verantwortlich zeichnen. Laut Ginn habe das Team zur Genüge seine Leidenschaft für das Arkhamverse bewiesen, doch nun sei es an der Zeit, loszulassen.

"Ich denke, dass das Team etwas traurig darüber ist. Es fühlt sich an als würden wir … Schluss machen? Die Stimmung ist wirklich geteilt. Die Stimmung im Büro deutet darauf hin, dass es wirklich an der Zeit ist, etwas anderes zu machen – wir alle akzeptieren das. Aber wir alle kennen Batman so gut – wir alle fühlen uns im Arkhamverse wohl."

Dennoch müsse Rocksteady nun seine Komfortzone verlassen und sich neuen Herausforderungen stellen. Wichtig sei letztlich nur, dass weiterhin geniale Spiele entstehen:

"Es kommt immer zu Anspannungen, wenn es um Veränderung geht, und das ist, wo wir sein wollen. Wir wollen uns unwohl fühlen, weil wir großartige Dinge machen wollen. "

Hättet ihr gerne ein weiteres Arkham-Spiel von Rocksteady gesehen?


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