Battlefield 1943 - Das neue Battlefield angespielt

Auf einem Presseevent von Electronic Arts in München konnten wir heute schon das hübsche und actionreiche Remake von Battlefield 1942 spielen.

von Michael Obermeier,
06.02.2009 13:54 Uhr

Auf einem Pressevent von Electronic Arts in München konnten wir heute schon das erst gestern enthüllte Battlefield 1943 spielen. Das Wichtigste vorweg: Battlefield 1943 ist nicht das von Fans sehnlichst erwartete Battlefield 3, aber ein hübsches und actionreiches Remake des Originals Battlefield 1942, das 2002 für den PC erschien.

Wie Battlefield: Heroes ist auch Battlefield 1943 eine vereinfachte Version von Battlefield 1942. Nicht mehr fünf, sondern nur noch drei Klassen lassen sich vom Spieler auswählen: der Scout, der Rifleman und der Infanterist.

Der Rifleman kämpft mit seiner halbautomatischen Maschinenpistole am effektivsten auf mittlere Distanz. Die Infanterie agiert am durchschlagendsten gegen Panzer und in Gefechten auf kurze Entfernungen. Der Scout hingegen ist der Scharfschütze des Teams. Mit seinem Präzisionsgewehr erledigt er Feinde auf große Distanz, seine drei fernzündbaren TNT-Päckchen erledigen zuverlässig Feindgruppen und Gebäude.

Per Luftangriff zerlegen Sie Feindbasen.Per Luftangriff zerlegen Sie Feindbasen.

Häuser und Wachtürme können nämlich jetzt anders als noch in Battlefield: Bad Company vollständig dem Erdboden gleichgemacht werden. Taktisch interessant: Fahnen-Eroberer können sich nicht mehr ewig in Gebäuden vor dem Feind verstecken.

Für garantierte Trümmerhaufen sorgt der »Air-Raid«. Bei diesem Luftangriff entert ein Spieler einen Bunker und kann von dort aus per Funkgerät drei Bomber fernsteuern. In Formation äschert ihr so ganze Feindbasen ein. In den betroffenen Gebieten schrillen dann Alarmsirenen los, ganz ohne Vorwarnung erfolgt der Angriff also nicht. Geflogen wird entweder in der Verfolger-Perspektive oder per Blick aus dem Zielschacht der Flugzeuge. Piloten bekommen in Battlefield 1943 zudem eine Horizont-Anzeige direkt um das Fadenkreuz, Rollen und Wende-Manöver werden dadurch leichter zu kontrollieren. Die sind auch bitter nötig: noch immer warten überall auf der Insel fest installierte Flakstellungen auf unachtsame Himmelsstürmer.

Auf der überabeiteten Klassiker-Map »Wake Island« zerlegen wir am Steuer eines Bomber-Trios das Rollfeld im Zentrum der Insel inklusive aller umstehenden Gebäude. Anders als in früheren Versionen der Karte ist das neue »Wake Island« ein symetrisches Schlachtfeld: erstmals haben auch die Japaner einen Flugzeugträger. Beide Fraktionen kämpfen also durch Flaggeneroberung um den Besitz der Insel, das klassische Angriff/Verteidigungs-Szenario gibt es nicht mehr. Nach wie vor dabei: Tode kosten Tickets. Sind alle aufgebraucht, ist die Mission verloren.

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