Battlefield 2142 - Ex-DICE-Mitarbeiter wünscht sich Frostbite-Fortsetzung

Gordon Van Dyke, ein ehemaliger Mitarbeiter der Battlefield-Entwickler DICE, fragt via Twitter bei seinem alten Arbeitgeber nach, ob dieser »die Eier in der Hose hätte«, einen Nachfolger für den Zukunfts-Serienableger Battlefield 2142 zu machen.

von Christian Weigel,
18.04.2013 16:30 Uhr

Battlefield 2142: Ein moderner Nachfolger des futuristischen Shooters in der Frostbyte-Engine wäre ein Traum vieler Fans.Battlefield 2142: Ein moderner Nachfolger des futuristischen Shooters in der Frostbyte-Engine wäre ein Traum vieler Fans.

Hat der Entwickler DICE den Schneid, das moderne Militärsetting aufzugeben und wieder einen futuristischen Ableger der Battlefield-Reihe zu machen wie Battlefield 2142? Gordon Van Dyke, ehemaliger Produzent bei DICE, stellt diese Frage via Twitter an seine alten Arbeitgeber.

Ein Nachfolger zu Battlefield 2142 in der Frostbite-Engine und einem Produktionswert wie Battlefield 3 oder Battlefield 4 wäre, so Van Dyke, eine großartige Sache. Ob DICE und Electronic Arts für ein solches Experiment den sicheren, gewinnbringenden Pfad verlassen würden, den das Szenario der zeitgenössischen Kriegsführung in Battlefield darstellt, ist zweifelhaft.

In einem weiteren Twitter-Post prangert Van Dyke an, dass Battlefield 2142 damals, als er noch an der Entwicklung beteiligt war, nicht sein volles Potential ausschöpfen konnte. Er sei aber überzeugt, dass DICE heute unter der richtigen Regie bereit wären, einen Nachfolger zu Battlefield 2142 zu erschaffen, der dies erreichen könnte.

Durch sein Zukunfts-Setting konnte Battlefield 2142 viele Fahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände und Spielmodi nutzen, die in einem Modern-Warfare-Setting USA gegen Russen oder Terroristen nicht denkbar waren - allen voran natürlich der Titan-Modus mit seinen fliegenden Stützpunkten. Auch Schwebepanzer, intelligente Minen, Tarnanzüge oder zweibeinige Kampfläufer brachten Würze ins Spiel.

Mit futuristischen Waffensystemen und moderner Kriegsführung hat die aktuelle Arbeit von Gordon Van Dyke übrigens nichts zu tun - dafür eher mit Schwertern, Lanzen und Armbrüsten: Er ist Ausführender Produzent des Mittelalter-»Battlefield« War of the Roses bei Paradox Interactive.


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