Battlefield 2: Modern Combat (Online-Nachtest) im Test

Battlefield 2 schlägt auch auf der 360 ein wie eine Bombe.

von Henry Ernst,
24.05.2006 19:55 Uhr

Die laut Spieleschachtel »größte Schlacht auf dem Planeten« wird jetzt auch auf der Xbox 360 ausgetragen. In zwei Spielmodi (»Capture the Flag« und »Eroberung«) treten bis zu 24 Spieler auf insgesamt zwölf großen Karten gegeneinander an. Jede Fraktion stellt euch dabei von Scharfschützen über Sturmsoldaten bis hin zu Special-Forces-Kämpfern fünf Klassen zur Verfügung, die alle mit speziellen Fähigkeiten ausgestattet sind. So markieren Scharfschützen gegnerische Fahrzeuge mit dem Ziellaser, Special-Forces-Soldaten legen Landminen und Versorgungseinheiten reparieren beschädigte Fahrzeuge. Wer nicht gern zu Fuß unterwegs ist, schwingt sich hinter das Steuer der zahlreichen Fahrzeuge und heizt den Gegnern mit Humvees, Apache-Hubschraubern oder wendigen Jeeps ein. Die Steuerung bei Battlefield 2 ist zugunsten eines leichten Einstieges sehr simpel gehalten und geht nach wenigen Minuten locker von der Hand. Die von Electronic Arts zur Verfügung gestellten Server sind sehr gut besucht; bis auf sehr seltene Lags konnten wir keine Verbindungsprobleme feststellen. Lediglich ein paar Kleinigkeiten fallen störend ins Gewicht. Die Steuerung der Hubschrauber ist nicht optimal gelöst, und dass ein Panzer Schaden davonträgt, wenn er an einer Leitplanke entlangschrammt oder gegen einen Laternenmast donnert, muss nun wirklich nicht sein. Schade ist eigentlich nur, dass Battlefield 2 hauptsächlich ohne Taktik, sondern eher chaotisch nach dem »Nach mir die Sintflut«-Prinzip gespielt wird.

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