Battlefield: Bad Company

DICE gab uns erste Einblicke in den Singleplayer-Ableger der beliebten Multiplayer-Shooterreihe.

von Henry Ernst,
23.08.2007 14:42 Uhr

Die kühlen Schweden von DICE melden sich mit einem wirklich heißen Action-Titel zurück. Auf der Games Convention hatten wir die Gelegenheit, uns den Nachfolger zu Battlefield: Modern Combat etwas näher anzuschauen. Im Gegensatz zum Vorgänger, wird bei der Entwicklung von Battlefield: Bad Company das Hauptaugenmerk auf den Einzelspielermodus gelegt.

Die Geschichte lehnt sich an den Kinofilm Three Kings an. Im Spiel übernehmt ihr die Rolle des Neuzgangs bei der B-Company, B steht in diesem Fall für Bad, was bedeutet, dass ihr innerhalb der Army kein großes Ansehen besitzt und als Kanonenfutter herhalten sollt. Wir schreiben "sollt", weil die B-Company eigene Pläne verfolgt, die sich nicht unbedingt mit den Plänen der Army decken. Während eines Einsatzes sind die Soldaten nämlich einem Söldner auf die Schliche gekommen, der eine große Menge Gold an einem geheimen Ort hortet. Und ratet mal, wer mit diesem Gold gern seine Pension aufbessern würde? Ganz genau, die vier Soldaten der B-Company.

Das Spiel wird genretypisch in Missionen unterteilt, die auf riesigen sehr detaillierten Karten stattfinden. Laut den Entwicklern beträgt die Spieldauer pro Auftrag mindestens eine Stunde. Das besondere an Battlefield: Bad Company ist nicht unbedingt die Story, oder die typische Battlefield-Spielmechanik, sondern die brandneue Frostbite-Engine, die für eine zu 90% zerstörbare Umwelt sorgt. Das bedeutet, wenn ihr in ein Haus wollt, müsst ihr nicht nach einer Tür suchen, sondern sprengt euch einfach einen Eingang in die Hauswand. Verstecken sich Gegner hinter Mauern, jagt ihr nicht nur die Mauer, sondern auch den Gegner mit in die Luft. Das Problem ist nur: Die Gegner K.I. nutzt diese Möglichkeiten natürlich auch und sprengt euch Häuser unter dem Hintern weg, zerstört Brücken oder mäht mit einer Minigun einfach den Wald nieder, in dem ihr euch verschanzt habt. Obwohl wir nur einen kurzen Blick auf Battlefield: Bad Company werfen durften, sind wir sicher, dass DICE mit dem Titel ein ganz heißes Eisen im Feuer hat.


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