Battlefield: Bad Company im Test

In diesem Ego-Shooter befindet ihr euch garantiert in schlechter Gesellschaft. Wir haben das Armee-Komplettpaket getestet!

von Bernd Fischer,
23.06.2008 16:31 Uhr

Mit bösen Jungs darf man ja eigentlich nicht spielen. Immer machen sie was kaputt, irgendjemand kommt immer zu Schaden, und hinterher will es keiner gewesen sein. Genau so eine Truppe wird euch in Battlefield: Bad Company zur Seite gestellt. Die »Bad Company«, das sind vier harte Burschen, die sich auf unterschiedliche Art bei der Armee unbeliebt gemacht haben und nun ihr Dasein in einer Art Resterampe des Militärs fristen. Doch gerade diese Jungs sind es aber auch, die dort sind, wo es brennt. Und die -- und sei die Lage auch noch so brenzlig -- nie den Schwanz einziehen würden. Aus einem einfachen Grund: Bei Missionsabbruch droht gnadenlos der Knast!

Während ihres Einsatzes im Spiel steht die »Bad Company« mal wieder mit einem Bein im Kittchen: Die vier Soldaten kommen einem Söldner auf die Schliche, der gewaltige Mengen an Gold in seinem Versteck hortet. Klarer Fall: Die Unruhestifter wollen das Edelmetall. Einziges Problem: Ihre geheime Mission darf nicht auffliegen.

Battlefield: BC
Genre: Action
Release: 26.06.2008

Viel Gold und vier Knarren

Battlefield: Bad Company ist in Solo- und Multiplayer-Modi unterteilt. Serientypisch macht der Mehrspieler-Part den Löwenanteil aus, wir widmen uns aber erst einmal der Solokampagne: Wichtigstes Element des letzten Teils war die »Hotswap«-Funktion, die euch auf Knopfdruck »in« jede sichtbare Einheit auf der Karte befördert. So verfrachtet ihr euch in Windeseile hinter das Steuer von Panzern, Jeeps und Hubschraubern oder übernehmt je nach Situation die Rolle des Scharfschützen sowie MG-Soldaten. Bei Battlefield: Bad Company fällt dieses Element kurzerhand weg. Kein Verlust, denn ihr steuert diesmal über den kompletten Spielverlauf von sieben großen Missionen eine Person, die mit jeder herumliegenden Waffe prima zurecht kommt. Und auch hinter dem Steuer der unterschiedlichen Fahrzeuge und Fluggeräte fühlt sich der »Held« des Spiels wohl.

Euer Auftrag führt euch nach Russland. Hier bekämpfen sich die US-Militärs mit den roten Soldaten, ihr seid als »Böse Mädchen für alles« mittendrin. Die Geschichte um das Gold und die daraus resultierenden Probleme wird in Form von Zwischensequenzen und Dialogen erzählt, Hauptaugenmerk liegt spielerisch aber auf den Aufträgen, die euch das Militär erteilt. So sollt ihr etwa eine Panzereinheit sicher ans Ziel bringen, einen Palast stürmen oder in scheinbar verlassenen Dörfern für Ruhe sorgen. Battlefield: Bad Company spielt sich wie ein herkömmlicher Shooter: Auf Knopfdruck legt ihr die Waffe an, feuert, geht in die Hocke oder hüpft über kleine Hindernisse. Eure Standardausrüstung besteht immer aus MG und Pistole. Prinzipiell lässt sich jede Knarre aufheben, die ihr in den weitläufigen Arealen entdeckt. So stattet ihr euch beim Kampf gegen Panzer und Hubschrauber mit Raketen- oder Grantwerfern aus oder knackt mit C4 selbst die dicksten Brocken. Einzige Einschränkung: Die Soldaten können maximal zwei Wummen schleppen. Wichtig ist auch die Spritze, die sich serienmäßig in eurer Tasche befindet. Damit päppelt ihr eure Lebensenergie auf. Allerdings benötigt das Utensil nach Gebrauch 20 Sekunden, bis ihr euch wieder Leben einhauchen dürft -- das bringt ähnlich wie der Schild in Halo 3 Taktik in die Ballereien und ist eine nette Abwechslung zum Erholungssystem anderer moderner Shooter. Aber selbst, wenn ihr mal das Zeitliche segnen solltet, ist das kein Grund zum Verzweifeln: Ihr werdet ohne Umstände auf einem nahen Checkpoint abgesetzt, sämtliche bislang erreichten Fortschritte bleiben erhalten.

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