Beyond Good & Evil HD im Test - Zweiter Anlauf für Jade und ihr Schwein

Ubisoft probiert es noch einmal mit Beyond Good & Evil. Das Original ist grandios gefloppt, im HD-Remake soll jetzt alles besser flutschen. Klappt es für das hervorragende Action-Adventure im zweiten Anlauf?

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Die hübsche Journalistin Jade ist einer Verschwörung auf der Spur. Die hübsche Journalistin Jade ist einer Verschwörung auf der Spur.

Angeblich stehen ja alle Männer heimlich auf starke Frauen, die sich zu wehren wissen -- sei es nun intellektuell oder ganz brachial mit Waffengewalt. Offenbar war das im Jahr 2003 aber noch anders. Denn da hatte mit der kampflustigen Journalistin Jade eine starke Frau in Beyond Good & Evil ihren Videospiel-Auftritt, und kaum ein Käufer interessierte sich für sie und das stilvolle Action-Adventure von Michel Ancel (Rayman). Jetzt probiert es Publisher Ubisoft noch mal und schickt in Beyond Good & Evil HD eine runderneuerte Jade ins Download-Rennen. Sollen jetzt alle zugreifen, die 2003 gekniffen haben?

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Kamera und Kampfstab

Das Schwein ist Jades Onkel Pey'j und hat was mit den IRIS-Widerstandskämpfern zu tun. Das Schwein ist Jades Onkel Pey'j und hat was mit den IRIS-Widerstandskämpfern zu tun.

Die Story von Beyond Good & Evil HD ist ebenso hanebüchen wie schnell erzählt: Die Journalistin Jade lebt mit ihrem Schweine-Onkel Pey’j auf dem idyllischen Planeten Hillys und kümmert sich um Waisenkinder. Die gibt’s dort massenhaft, weil die bösen Domz immer wieder den Planeten überfallen. Und das, obwohl doch eigentlich die Alpha-Truppen unter General Kehck das Volk beschützen sollen -- komisch. Überraschend rekrutiert jedoch die Widerstandszelle IRIS die Heldin. Jade soll mit ihrem Fotoapparat Beweismittel für die Domz-Alpha-Verschwörung sammeln und mit ihrem Kampfstab Gegner vertrimmen -- immer unterstützt von Pey’j, der offenbar irgendwas mit den Widerständlern zu tun hat.

Abwechslungswunder

Mit dem Hovercraft reist Jade von Schauplatz zu Schauplatz. Mit dem Hovercraft reist Jade von Schauplatz zu Schauplatz.

Die einzelnen Spielelemente von Beyond Good & Evil HD sind eigentlich eher bieder: Jade läuft durch Höhlen oder Fabriken und verkloppt dort Domz-Schergen und Roboter, hin und wieder löst sie dabei kleine Schalter- und Kistenrätsel. Oder sie düst mit dem Hovercraft über das Meer von Hillys und schießt mit den Bordkanonen auf Domz-Raumer. Oder sie fotografiert Tiere und schickt die Bilder -- gegen Geld -- an das Museum von Hillys. Diese Elemente klingen jedes für sich eher öde, zusammen ergeben sie jedoch ein motivierendes Action-Adventure, weil die einzelnen Teile perfekt ineinander greifen.
Das mit Fotos verdiente Geld gibt Jade zum Beispiel an Automaten für Essen aus, das nach Kämpfen Energie liefert. Immer wieder muss sich Jade auch in Dialogen beweisen und Informationen aus ihren Gesprächspartnern herauskitzeln. Wenn sie fleißig fotografiert, gibt’s vom Museum als Belohnung Perlen. Die wiederum braucht sie bei den Rasta-Rhinos von Mammagos Werkstatt für Hovercraft-Upgrades. Wichtig, denn mit dem Boot kommt sie dann leichter an versteckte Stellen in der frei befahrbaren Oberwelt, wo wieder neue Fotomotive, Geld und Kristalle warten. Überhaupt zahlt sich Neugier aus: Viele Fotomotive, Geldkisten oder Gesundheitsupgrades liegen sehr gut versteckt in den teils verwinkelten Levels -- ein Paradies für Entdecker und Sammler.

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