Bioshock - Ursprünglich mit Nazis auf einsamer Insel geplant

Interview mit Joe McDonagh

von Michael Obermeier,
16.08.2007 10:42 Uhr

Der Shooter Bioshock von Publisher 2K Games war offenbar nicht von Anfang an in der Unterwasserstadt Rapture angesiedelt. So standen zwar Gen-Experimente und deren Manipulation als Spielelement schon zu Beginn fest, ursprünglich sollte sich die Geschichte aber auf einer tropischen Insel mit versteckten Gen-Forschungslabors des Dritten Reichs abspielen. Das geht aus einem Interview mit Senior Designer Joe McDonagh mit CVG hervor.

Oft kommt es vor, dass in der Spieleentwicklung ursprüngliche Konzepte verworfen werden, weil Sie im Spiel nicht funktionieren oder anderweitig nicht mit der Entwicklung harmonieren. So sollte auch der erste Entwurf von Bioshock in einem ausser Kontrolle geratenen Forschungskomplex spielen. Dieser sollte sich jedoch nicht auf dem Grund des Ozeans, sondern auf einer verlassenen tropischen Insel befinden. Als Folge der Isolation sollten die dort arbeitenden Nazi-Forscher ihre Gen-Experimente bis weit nach Kriegsende fortgesetzt haben.

Bald schon merkten die Entwickler aber, dass die Idee und das Szenario nicht funktioniert haben. Für den deutschen Markt ist der Verzicht auf Nazi-Symbole aber bestimmt keine schlechte Entscheidung gewesen.


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