Bioshock - Spaßbremse: Valve verbietet Spiel

Bioshock bringt die Arbeit zum Erliegen.

von Christian Merkel,
29.08.2007 13:56 Uhr

Spieleverspätungen sind nichts Neues. Meistens werden sie damit begründet, das Spiel bräuchte noch etwas Feintuning. Bei Valve hätte es vermutlich anders geklungen: "Eine Woche lang lief gar nichts, weil unsere Entwickler erst Bioshock fertig spielen mussten." Damit es dazu nicht kommt, hat Valve-Chef drakonische Maßnahmen beschlossen: "Wir mussten Bioshock aus unseren Büros verbannen", sagte Valve-Boss Gabe Newell dem britischen Internet-Magazin CVG "Niemand darf es spielen, bis die Orange Box fertig ist -- das ist die Belohnung für uns selbst als Firma. Jeder bekommt eine Kopie." Dabei geht Newell mit gutem Beispiel voran: "Ich hatte noch keine Zeit es zu spielen. Ich freue mich aber schon darauf."

Es träumt zwar sicher jeder davon, ein gutes Computerspiel als Gehaltsbonus zu bekommen. Aber so lange dauert Bioshock nun auch wieder nicht, als dass man es nicht kurz zu Hause am Wochenende spielen dürfte. Man könnte fast annehmen, dass Newell seinen Mitarbeitern jegliches Privatleben verbietet. Unter Umständen findet sich ja wieder ein freundlicher deutscher Hacker, der sich ins Valve-Netzwerk einhackt: Der könnte den Half-Life-2-Episode-2-Code durch Bioshock austauschen…

Der offizielle Start von Half-Life 2: The Orange Box auf Valves Online-Plattform Steam ist derzeit für den 10. Oktober angesetzt. Ein paar Tage müssen sich die Valve-Mitarbeiter also noch gedulden.


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