BioShock Infinite - Interview - »Definitiv keine gigantische Action-Sequenz«

Laut Irrational Games wird BioShock Infinite bei weitem nicht so stark geskriptet sein, wie es der erste Gameplay-Trailer noch vermuten lässt.

von Christian Fritz Schneider,
24.09.2010 12:45 Uhr

So beeindruckend das erste Video mit 10 Minuten Spielszenen aus BioShock Infinite auch ist, wer genau hinsieht, erkennt sofort, dass in dem Trailer sehr vieles bis ins Detail durchgeskriptet ist. Wenn das Spiel tatsächlich so ablaufen würde, wie im Trailer gezeigt, dürfte man fast nie vom Weg abweichen, denn sonst würden die Reaktionen in der Spielwelt nicht mehr passen, das Timing wäre hinüber, die Dramaturgie futsch.

Doch soweit soll es in BioShock Infinite nicht kommen, denn wie die Entwickler inzwischen in einem Interview mit der englischen Webseite Eurogamer.net bestätigten, handelt es sich bei den Gameplay-Szenen im Video um speziell angepasste Abschnitte, in denen die Reaktionen der Umgebung genau auf die Aktionen des Spielers hinoptimiert wurden. Man wollte mit dem Trailer die Stadt und die Hauptfiguren vorstellen und dem Zuschauer einen ersten Eindruck vom zu erwartenden Spielablauf bieten. BioShock Infinite wird demnach also keine Aneinanderreihung von Script-Sequenzen, die euch von einem großen Moment zum nächsten führt.

» Das Gameplay-Video zu BioShock Infinite ansehen

Im fertigen Spiel sollt ihr euch stattdessen wie in den ersten BioShock-Spielen vergleichsweise langsam durch die Welt bewegen und werdet ermutigt, die Level bis ins kleinste Detail zu erkunden. Spannend ist also die Frage, wie die KI-Figuren, ob Begleiter oder Gegner, im richtigen Spiel nun tatsächlich auf euch reagieren und ob sich die Freiheiten, die die Entwickler dem Spieler geben wollen erfolgreich mit den gezeigten Script-Sequenzen verbinden lassen.


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