Bloodborne vs. Dark Souls - Was haben die Spiele gemeinsam?

Trotz aller Unterschiede gibt es viele Aspekte, die Bloodborne genauso regelt wie die geistigen Vorgänger Dark Souls und Demon's Souls. Wir fassen die wichtigsten Überschneidungen zusammen.

von Dimitry Halley,
26.03.2015 10:00 Uhr

Mit Demon's Souls konnten sich die Japaner von From Software 2010 in puncto Spielmechanik an die Spitze der Hardcore-Rollenspiele katapultieren. Kein Wunder, dass man diesem Prinzip in den Nachfolgern Dark Souls und Dark Souls 2 treu geblieben ist. Auch Bloodborne erbt trotz einiger Unterschiede viele der Stärken und Mechaniken der Souls-Reihe.

Bloodborne
Genre: Rollenspiel
Release: 25.03.2015

Erfahrung und Handel

Ganz wie in Dark Souls gibt's auch in Bloodborne eine Währung für alles. Levelaufstiege, Waffen, Upgrades - alles bezahlen wir mit Blutechos, die wir für erledigte Gegner bekommen. Das macht das Abwägen natürlich umso spannender. Sparen wir beispielsweise lieber auf eine neue Waffe oder erhöhen wir unsere Stärke, um mit dem alten Prügel härter auszuteilen?

Fortschritt

Yharnam ist eine große, zusammenhängende Spielwelt. Um nicht nach jedem Tod wieder von vorne zu beginnen, schalten wir Leuchtfeuer und Abkürzungen frei, die entweder als Schnellreisepunkt aus der Traumwelt heraus dienen oder zumindest die Laufwege verkürzen. In der Summe ist die Anzahl der Leuchtfeuer aber geringer als bei den Leuchtfeuern in Dark Souls.

Für erledigte Monster kriegen wir Erfahrung. Die stecken wir in Waffen, Levelaufstiege und Upgrades.Für erledigte Monster kriegen wir Erfahrung. Die stecken wir in Waffen, Levelaufstiege und Upgrades.

Der Schwierigkeitsgrad

Bloodborne ist sauschwer. Die Sorgen vieler Fans wegen einer drohenden »Casualisierung« kann From Software lächelnd zurückweisen - durch die aggressiveren Kämpfe verlagert das Spiel zwar den Fokus, wird aber dank seltener Speicherpunkte und üppiger Gegnerrudel keinen Deut leichter.

Der taktische Anspruch

Das Kampfsystem mag schneller und der Feind aggressiver sein, aber an einigen der grundsätzlichen Mechaniken hinter den Gefechten hat sich wenig geändert. So ist der Weg zum Sieg in Bloodborne für ein Rollenspiel sehr, sehr stark vom Geschick des Spielers abhängig. Wenn wir das Timing beim Ausweichen nicht bis auf die Millisekunde genau auf dem Kasten haben, bringen wir es nicht mal bis zum ersten Boss. Auch das Taktieren mit der eigenen Ausdauer bleibt unverändert - wer einfach draufhaut, hat keine Puste mehr für die rettende Ausweichrolle und beißt prompt ins Gras.

Die Unsicherheit

Es lohnt sich, diesen Aspekt des Spielgefühls besonders herauszustellen. Ja, Bloodborne ändert vieles, aber im Endeffekt fühlen wir uns mit jedem Schritt, den wir als Jäger in Yharnam tun, genauso unsicher wie in den Souls-Spielen. Ohne Hinweise oder Zielmarkierungen sind wir uns allein und verletzlich. Das macht das Erlebnis so intensiv.

Hinter jeder Ecke lauert der Tod, jeder Schritt ist gefährlich. Und das macht den Reiz von Bloodborne aus.Hinter jeder Ecke lauert der Tod, jeder Schritt ist gefährlich. Und das macht den Reiz von Bloodborne aus.


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