Blue Dragon im Test

Lass’ das mal den Drachen machen: Mistwalkers 360-Einstand wandelt auf alten Pfaden, kommt dem Spieler aber auch angenehm entgegen.

von Bernd Fischer,
28.08.2007 14:45 Uhr

Ihr seid Fans von westlichen Rollenspielen? Steht auf Echtzeitkämpfe? Ernste Charaktere? Dann dürftet ihr mit Blue Dragon kaum glücklich werden. Denn dieses RPG ist gänzlich Old-School: Die Menüführung ist angestaubt, die Kämpfe laufen zufallsgesteuert ab, selbst die Charakterzeichnung ist nicht mehr Up-to-Date. Nichtsdestotrotz ist Blue Dragon ein Spiel, das man gesehen und gezockt haben muss. Denn je länger man sich mit dem Rollenspiel beschäftigt, je länger man in die Welt eintaucht und die Charaktere kennen lernt, desto mehr offenbart sich: Blue Dragon mag im Prinzip nicht neu sein, zum alten Eisen gehört das Spiel aber deshalb noch lange nicht!

Von blauen Drachen und lila Bösewichtern

Die Ausgangshandlung ist überschaubar: Nene, ein finsterer Übeltäter will sich eine verloren geglaubte Magie unter den Nagel reißen, um die Welt von Blue Dragon zu beherrschen. Erstes Ziel auf seiner Reise ist ein Dorf, die Heimat von Shu, Kluke und Jiro. Aus diesen drei Charakteren besteht anfangs auch eure Truppe. Im späteren Verlauf kommen noch zwei weitere Gestalten hinzu. Bei der ersten Begegnung mit Nene hat die Truppe keine Chance. Also müsst ihr helfen! Nach kurzer Zeit machen die Helden in einem Luftschiff eine bemerkenswerte Entdeckung: Drei glühende Artefakte verleihen ihnen die Kraft, blaue Drachen zu beschwören, die sie im Kampf gegen die unzähligen Feinde und schließlich auch Nene selbst einsetzen können.


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