Bulletstorm - EA bemüht um USK-Siegel - Keine geschnittene Version für Deutschland

EA will den Shooter Bulletstorm in Deutschland ungeschnitten auf den Markt bringen, denn Hartnäckigkeit habe sich schon bei Dead Space bewährt.

von Daniel Raumer,
20.08.2010 12:44 Uhr

Schon bei den ersten Trailer zum Shooter Bulletstorm war klar, dieses Spiel wird es in Deutschland sehr schwer haben, seinen Weg in die Läden zu finden. Der Titel von People Can Fly und Epic wird von Electronic Arts veröffentlicht und geizt nicht mit Gewalt.

Das effektvolle und kreative Töten der Gegner ist sogar Ziel das Spiels, denn so werden Punkte und neue Fähigkeiten freigeschaltet. Diese Inhalte erschweren aber eine Einstufung durch die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) mit der Freigabe »Ab 18«, die für den normalen Verkauf an Volljährige in Deutschland nötig ist.

»Wir befinden uns in Vorgesprächen mit der USK«, bestätigte EA-Geschäftsführer Dr. Olaf Coenen gegenüber dem Branchenportal gamesindustry.biz. »Unsere Bemühungen um den Titel Dead Space haben gezeigt, dass dies fruchten kann. Es hat auch bei der Veröffentlichung von Deadspace in der Öffentlichkeit keinen Aufschrei der Entrüstung gegeben.«

» Bulletstorm-Vorschau lesen

Bekäme das Spiel keine USK-Freigabe, wird es »unter die Ladentheke gedrängt« und könnte nur bei Importhändlern bezogen werden. Ein Schaden »in Millionenhöhe« für EA laut Coenen. »Eine geschnittene Version auf den Markt zu bringen, wäre genauso schlimm, da sich erwachsene Spieler in Deutschland nicht bevormunden lassen wollen und den Titel notfalls aus dem Ausland importieren.«

» Gameplay-Video von der gamescom anschauen


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