Bulletstorm - Stellungnahme - Entwickler: »Grafik ist nicht alles«

In einem Interview setzt sich der Chef-Entwickler von Bulletstorm mit dem Verlangen nach immer besserer Grafik auseinander.

von Peter Smits,
04.07.2010 16:01 Uhr

Die Painkiller-Entwickler von People Can Fly wollen mit ihrem neusten Spiel Bulletstorm keinen Grafik-Wettbewerb gewinnen. Dies sagte der Gründer des Entwicklerstudios, Adrian Chmielarz, gegenüber der englischsprachigen Internetseite ComputerAndVideogames.com. Ein Spiel müsse in der heutigen Zeit nicht immer besser aussehen als die Konkurrenz. Es gehe viel mehr darum, dass man die Spieler "auf ein Abenteuer" schickt.

Chmielarz wörtlich: "Es ist nunmal so, dass uns das alles nicht so sehr interessiert. Wenn man sich mal die visuelle Qualität von Gears ansieht - die Dichte an Details - dann schlägt es ein Modern Warfare locker. Allerdings erreicht Modern Warfare auch 60 Bilder pro Sekunde und hat eine wirklich grandiose Inszenierung.

Ich denke es reicht, wenn ein Spiel ein Mindestlevel an grafischer Qualität erreicht, das für uns und alle die in dieser Branche arbeiten wirklich hoch ist. Ich glaube, dass es ab diesem Level sogar den Spielern fast schon egal ist. Ernsthaft, wenn es wirklich gut aussieht, müssen wir dann unbedingt noch an einem Wettbewerb teilnehmen?

Wenn die Leute sagen, dass unser Spiel besser aussieht als ein anderes, freuen wir uns natürlich. Aber das ist nicht unser Ziel. Wir wollen die Spieler einfach nur auf ein Abenteuer einladen."

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