Call of Duty 3 im Test

Wii are Soldiers – mit Nunchuk und Fernbedienung durch die Normandie.

von Henry Ernst,
03.04.2007 17:34 Uhr

In Call of Duty 3 schießt, rennt und schleicht ihr durch insgesamt 14 Missionen, die euch von der Stadt Saint Lo durch den Kessel von Falaise bis zur finalen Schlacht in Chambois führen. Da die Befreiung von Paris nur durch das perfekte Zusammenspiel der alliierten Streitmächte ermöglicht wurde, übernehmt ihr im Spiel unterschiedliche Rollen: Ihr kämpft euch als G.I. durch zerbombte Städte, unterstützt als Kanadier den französischen Widerstand oder ballert als polnischer Panzerkommandant den deutschen Tigern die Streifen aus dem Fell.

CoD 3
Genre: Action
Release: 11.12.2006

Ich zeig dich tot!

Um der Wehrmacht Einhalt zu gebieten, nutzt ihr beide Controller-Einheiten des Wii. Mit der Fernbedienung bestimmt ihr die Blickrichtung des Helden, zielt auf Gegner und feuert Waffen ab. Der Nunchuk wird zum Laufen und Ducken eingesetzt. Obwohl die grundlegenden Funktionen (Laufen, Zielen, Schießen) mit dem Wii-Controller gut von der Hand gehen, wird es zum Beispiel beim Werfen von Granaten etwas hakelig: Ihr zeigt mit der Fernbedienung auf euer Ziel, müsst dann aber umgreifen, um das Ei per Digikreuz auf die Reise zu schicken. Allerdings verreißt das Zielkreuz dadurch deutlich, weshalb präzise Würfe nur mit sehr viel Übung gelingen. Andere Dinge wie die Autosteuerung hingegen sind gut gelungen: Um zu manövrieren, greift ihr Nunchuk und Fernbedienung wie die Ränder eines Lenkrades und steuert euren Jeep mit Auf- und Abwärtsbewegungen durch enge Feldwege und brennende Städte.


Kommentare

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

wird geladen ...