Call of Duty 3 im Test

Der Zweite Weltkrieg geht in die dritte Runde. Diesmal wird die Schlacht um die Normandie auf der PlayStation 3 ausgetragen.

von Redaktion GamePro,
08.06.2007 15:21 Uhr

Auch auf Sonys Schlachtschiff ruft die Pflicht: Paris will im Zweiten Weltkrieg mal wieder aus den Fängen der deutschen Wehrmacht befreit werden. Erneut schlüpft ihr in die Rolle alliierter Soldaten, erneut bleibt dabei nur wenig Zeit zum Durchatmen. Denn wenn ihr bei Call of Duty 3 im Kreuzfeuer durch feindliche Gräben hechtet, fällt die Atmosphäre äußerst dicht und der Stress-Faktor extrem hoch aus.

CoD 3
Genre: Action
Release: 23.03.2007

Paddelt um euer Leben!

Spielerisch bleibt Call of Duty 3 seinen Kameraden auf Xbox 360 und Wii treu. Allerdings bringt der Einsatz des Sixaxis-Controllers zusätzlichen Schwung ins Kriegsgeschehen: Mit der richtigen Bewegung befestigt ihr Zünder am Sprengstoff oder bringt Hebel in die entsprechende Position. An einer Stelle des Spiels sitzt ihr in einem Boot und müsst mit lustigen Pad-Schwüngen paddeln. Seid ihr auf vier Rädern unterwegs, funktioniert ihr das Pad zum Lenkrand um. Dabei haltet ihr den Controller, ähnlich wie die Wiimote bei Excite Truck, waagerecht und neigt ihn seitwärts, um nach links oder rechts zu lenken. In solchen Levels vertraut ihr aber besser auf den Analogstick, mit dem es sich präziser durch Bleihagel manövrieren lässt. Die Sixaxis-Einlagen sind zwar keine revolutionäre Verbesserung des Spielprinzips, sorgen aber für nette Abwechslung. Ansonsten ballert ihr euch wie gewohnt durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges. Hier müsst ihr darauf achten, dass ihr immer hinter einer Deckung Schutz findet und euch alliierte Freunde den Rücken frei halten. Dabei ist die KI eurer Kameraden so hoch, dass ihr sie schon mal alleine ins Feld schicken könnt. Aber auch die feindlichen Soldaten lassen sich nicht einfach so über den Haufen schießen, sondern tun ihr Bestes, um euch aus der Reserve zu locken.

Keine grafische Granate?

Genau wie auf der Xbox 360 treiben euch auf Sonys Kriegsgelände hübsche Partikeleffekte den Staub in die Nase. Beide Fassungen bieten eine realistische Tiefenunschärfe, wenn ihr mit dem Gewehr Gegner in der Ferne anvisiert. Die Animationen wirken echt, die Texturen sind sehr abwechslungsreich. Zwar ist auch auf der PlayStation 3 die Optik keine Enttäuschung, insgesamt gewinnt die Schlacht um die Grafik jedoch Call of Duty 3 auf der Xbox 360. Hier wirken die Texturen plastischer und die Bewegungen etwas flüssiger.


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