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Auf geht's

Call of Duty: Black Ops - Multiplayer-Vorschau - Vorschau für Xbox 360 und PlayStation 3

Treyarch will mit Call of Duty: Black Ops endlich aus dem Schatten des großen Bruders Modern Warfare 2 heraustreten. Wir haben in Los Angeles den Mehrspieler-Modus gespielt und sind von den Neuerungen positiv überrascht.

von Jan Walenda,
03.09.2010 13:42 Uhr

Waffen-Modding, neue Perks und sogar ein Theatermodus für Hobbyfilmer. Der Mehrspieler-Modus von Call of Duty: Black Ops kommt mit einer Killstreak an Neuerungen. Der Publisher Activision hatte die internationale Spielepresse ins Auditorium des California Science Center mitten in Los Angeles eingeladen, um auf dem Event erstmals den Multiplayer von Black Ops anzuspielen. Bevor wir aber selbst losspielen dürfen, zeigen uns Treyarch-Entwickler einige Spielszenen und überfluttet uns mit einem regelrechten Informationstsunami. Nach den Videos, flotten Sprüchen und massig Beifall für die Präsentation, werden wir dann endlich an die Xbox 360-Stationen gelassen - die Spiele können beginnen!

Call of Duty: Black OpsCall of Duty: Black Ops

Jeder Kill eine neue Waffe

Call of Duty: Black OpsCall of Duty: Black Ops

Lediglich mit einer Pistole bewaffnet bewegen wir uns achtsam, ja geradezu paranoid fort. Wir schleichen in einem steril wirkenden Industriegebiet umher, in der kranartige Gerätschaften, gelbschwarzes Absperrband und kühle Funktionalität das Bild bestimmen. Da ist auch schon unser erster Widersacher. Hinter einer niedrigen Betonwand kauernd, feuert er auf einen Gegner außerhalb unseres Sichtfeldes. Da er gerade keine Augen für uns hat, räumen wir den unfreiwillig ins Kreuzfeuer geratenen mit drei hastig platzierten Schüssen in die Brustgegend aus dem Weg.

>> Call of Duty: Black Ops: Szenen aus Wager-Matches im Video ansehen

Als wir hinter die ehemalige Deckung des Leblosen hechten, bekommen wir ohne unser Zutun eine zweite Faustfeuerwaffe in die linke Hand. Praktisch, denn einmal hinter der schützenden Deckung hervorgetreten, nehmen wir den übrig gebliebenen Feind jetzt aus zwei Läufen unter Feuer. Als dieser auch sein Leben gelassen hat, wechselt abermals automatisch unsere Waffe, jetzt sind wir mit einer Schrotflinte ausgestattet. Als wir um die nächste Ecke rennen, rechnen wir nicht mit dem lauernden Gegner, der uns mit blitzschnell mit dem Kampfmesser niederstreckt. Nach dem Wiedereinstieg stellen wir enttäuscht fest, dass wir jetzt wohl wieder mit den beiden Pistolen Vorlieb nehmen müssen.

Mit dem Messer degradiert

Call of Duty: Black OpsCall of Duty: Black Ops

Der von uns gerade gespielte Modus „Gun Game“ erlaubt nämlich keine freie Wahl der Waffen - Equipment wie etwa Granaten oder C4 sind ebenso tabu. Es geht schlicht darum, den Gegner mit der Waffe zu erledigen, die uns das Spiel vorsetzt. Nach jedem erfolgreichen Abschuss bekommen wir den nächst stärkeren Konfliktlöser in die Finger. Erlegt uns ein Gegner mit seinem Messer, degradiert uns das Spiel wieder um eine Waffenstufe. Treyarch hat sich bei der Auswahl und Reihenfolge der zwanzig Waffenslots seine Gedanken gemacht: bevor wir beispielsweise Hand an einen Raketenwerfer legen dürfen, müssen wir mit dem Scharfschützengewehr treffen. »Spätestens jetzt trennt sich die Spreu vom Weizen«, kommentiert einer der anwesenden Activision-Mitarbeiter trocken.

Das Spiel mit den Waffenslots ist nur eines der vier »Wager-Matches«, ein neues Matchsystem, das frischen Wind in den von Team-Deathmatch und Capture the Flag dominierten Multiplayer-Alltag bringen soll. In diese Wager-Matches müssen wir uns mit der Ingame-Währung »CoD Points« einkaufen. Sind wir in einem Match unter den ersten drei Spielern platziert, werden wir mit mehr CoD Points oder gar Erfahrungspunkten belohnt. Das Währungssystem gibt uns auch die Möglichkeit, Equipment oder Waffen zu kaufen, die sonst erst ab bestimmten Erfahrungslevels verfügbar wären. Treyarch hat mit der Ingame-Währung einen zusätzlichen Anreiz geschaffen, der die Langzweitmotivation hoch halten soll.

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