Call of Duty: Ghosts - Fehlende Hardware bremst Next-Gen-Entwicklung aus

Die beiden Next-Gen-Konsolen PlayStation 4 und Xbox One sind offenbar schuld daran, dass die Entwicklungsarbeiten an Call of Duty: Ghosts langsamer als zunächst geplant vorankommen. Der Release für PC, PlayStation 3 und Xbox 360 ist jedoch nicht gefährdet

von Tobias Ritter,
19.06.2013 12:54 Uhr

Call of Duty: Ghosts - Gameplay-Trailer: »Into the Deep« Call of Duty: Ghosts - Gameplay-Trailer: »Into the Deep«

Die Arbeiten an den Next-Gen-Ablegern von Call of Duty: Ghosts gehen offenbar deutlich langsam voran, als das Entwicklerteam zunächst dachte. Das hat Executive-Producer Mark Rubin von Spielentwickler Infinity Ward nun gegenüber officialplaystationmagazine.co.uk durchblicken lassen. Grund dafür: Die finalen Versionen von Xbox One und PlayStation 4 sind bisher noch nicht beim Entwicklerstudio eingetroffen. Zwar komme man mit einigen der Grafikarbeiten zügig voran, bei der Künstlichen Intelligenz sei der Fortschritt aber eher schleppend, so Rubin:

»[Die KI-Arbeiten] gehen langsamer vonstatten als jene an einigen der Grafiken. Um ehrlich zu sein liegt das daran, dass wir bisher noch keine finale Hardware vorliegen haben. Ganz offensichtlich sind wir noch in einer frühen Entwicklungsphase und müssen erst einmal schauen, wie sich die Konsolen so machen.«

Man mache zwar zur Zeit große Fortschritte, allerdings komme man auch nicht wirklich weiter, solange man nicht die eigentliche Hardware vorliegen habe, so Rubin weiter.

»Wir brauchen die Hardware, die finale Hardware, bevor wir die Arbeiten richtig ausweiten können.«

Unklar ist, ob Rubin sich mit seinen Äußerungen auf die Xbox One oder die PlayStation 4 bezieht - oder gar beide Next-Gen-Konsolen meint.

Infinity Ward scheint übrigens generell großen Wert auf die Künstliche Intelligenz im kommenden Call of Duty: Ghosts zu legen. Wie Rubin im Verlauf des Interviews weiter ausführt, wird es im Spielverlauf des Shooters zu einigen dynamischen Situationen kommen, in denen computergesteuerte Figuren auf Basis mehrere Variablen Entscheidungen treffen müssten. Einige Aspekte müsse man dabei jedoch manchmal ausblenden, um spektakuläre Situationen erzeugen zu können.

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