Call of Duty: Ghosts - Shooter-Reihe »ein Sport, an dem nicht zu viel« verändert werden kann

Der Produzent von Call of Duty, Mark Rubin, vergleicht die Shooter-Reihe mit einer Sportart wie Fußball, bei der Spieler und Zuschauer kaum offen für Veränderungen seien.

von Tobias Münster,
07.10.2013 16:51 Uhr

Infinity Ward will »nicht zu viel« an Call of Duty verändern.Infinity Ward will »nicht zu viel« an Call of Duty verändern.

Auch mit Call of Duty: Ghosts erfindet sich die Shooter-Reihe voraussichtlich nicht neu. Warum der Shooter so sehr auf Bewährtes setzt, hat der Produzent Mark Rubin jetzt in einem Interview mit dem Official Xbox Magazine begründet. Für Rubin sei Call of Duty nämlich mit beliebten Sportarten wie Fußball vergleichbar, bei denen Spieler und Zuschauer kaum offen für Veränderungen wären:

»Wenn das Fußball wäre, und die überlegen sich für nächstes Jahr, dass nur noch sieben Spieler pro Team antreten sollen, und man die Hände verwenden kann, dann denke ich nicht, dass sich die Leute noch viele Spiele ansehen würden. (...) Man kann nicht zu viel am Grundregelwerk verändern und dieses Regelwerk ist [bei Call of Duty] ziemlich einfach: Du bist ein Spieler, es ist in First-Person, und du hast eine Waffe in der Hand mit der du durch die Gegend läufst und andere Leute abschießt.«

Abseits von diesem Grundregelwerk versuche Infinity Ward aber für so viel Abwechslung wie möglich zu sorgen. Rubin verweist da zum Beispiel auf die »Charakter-Customisierung«, »neue Modi« und »dynamische Karten«.

An Ideen zumindest würde es Infinity Ward nicht mangeln. Nur könnten auch nicht alle umgesetzt werden.

»Es gibt immer eine ganze Menge zu tun. Jedes Mal wenn wir ein Spiel veröffentlichten - und das bezieht sich nicht nur auf Call of Duty, sondern trifft auch auf andere Entwickler zu (...) - gibt es immer eine ganze Tonne an Features, die wir gern vor den Release drin gehabt hätten.«

Call of Duty: Ghosts erscheint am 5. November für PC, PlayStation 3, Xbox 360 und Wii U. Dabei handelt es sich außerdem um einen Launch-Titel der beiden Next-Gen-Konsolen PlayStation 4 und Xbox One.

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