Call of Duty - Beinahe nicht »modern« - Activision wollte Weltkriegs-Shooter

Infinity Ward verrät, warum Call of Duty 4: Modern Warfare beinahe nicht mit modernem Krieg zu tun gehabt hätte

von Daniel Feith,
08.10.2009 12:36 Uhr

Ginge es nach dem Publisher Activision, hätte die Call of Duty-Serie nie den Sprung in die Gegenwart geschafft. Wie der Chef des Call of Duty-Entwicklers Infinity Ward Vince Zampella im Interview mit dem Offiziellen PlayStation Magazin verriert, war Activision von der Idee, Call of Duty im modernen Krieg anzusiedeln zunächst nicht angetan.

Nach dem Erfolg des ersten Teils bestand Activision darauf, Call of Duty 2 auch im Zweiten Weltkrieg spielen zu lassen. Infinity Ward wollte bereits zum zweiten Teil ein neues Szenario ausprobieren. Immerhin erhielt Infinity Ward für den Kompromiss die Erlaubnis, auch für Konsolen entwickeln zu dürfen.

Nachdem Call of Duty 3, entwickelt von Treyarch, ebenfalls im Zweiten Weltkrieg spielte, erhielt Infinity Ward bei Call of Duty 4: Modern Warfare die Chance ein modernes Szenario zu verwenden. Activision hatte zwar Vorbehalte, wurde aber von dem durchschlagenden Erfolg des Titels schnell überzeugt.

Der insgesamt sechste Call of Duty-Teil Call of Duty: Modern Warfare 2 erscheint am 10. November für Xbox 360 und PlayStation 3.


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