Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-AboUNSER TIPP

12 Monate

 Bester Preis
 Heftarchiv jederzeit buchbar
2,99€

pro Monat

Auf geht's
Quartals-Abo
3,99€

pro Monat

3 Monate

 20% günstiger als Flexi-Abo
 Heftarchiv jederzeit buchbar
3,99€

pro Monat

Auf geht's
Flexi-Abo
4,99€

pro Monat

1 Monat

 Monatlich kündbar
 Heftarchiv jederzeit buchbar
4,99€

pro Monat

Auf geht's

Call of Juarez: Bound in Blood - Vorschau für PlayStation und Xbox 360

Wir konnten den Nachfolger zu Ubisofts Western-Shooter ausgiebig anspielen. Hier unsere Vorschau auf Call of Juarez: Bound in Blood.

von Fabian Siegismund,
11.05.2009 16:00 Uhr

» Preview-Video zu Call of Juarez: Bound in Blood anschauen

Als Reverend Ray McCall im Ego-Shooter Call of Juarez der Zorn Gottes über unzählige Western-Schurken bringt, hat er den Zenit seiner Revolverhelden-Karriere längst überschritten. Er ist ein alter, verbitterter Mann. Call of Juarez: Bound in Blood erzählt nun Rays Vorgeschichte: Wie er als mutiger Soldat kämpfte, gemeinsam mit seinem Bruder Thomas zum Gangster wurde und schließlich wider Erwarten den Glauben fand.

Hart aber herzlich

Rays zweifelhafte Karriere beginnt in den Schützengräben der US-Bürgerkriegs. Während uns Call of Juarez anfangs ein gemächliches Tutorial-Level vorsetzte, gibt Call of Juarez: Bound in Blood gleich richtig Gas. Soldaten hetzen von Deckung zu Deckung, Kanonentreffer lassen hohe Tannen zerbersten, am Boden liegen wimmernde Verwundete, und mitten drin Ray McCall. Der kämpft hier auf Seiten der Südstatten, sprich: für die »Bösen«. Doch Ray ist kein böser Mensch, er verteidigt schlicht seine Heimat. Dazu bedient er sich am liebsten zweier Revolver. Die linke Trigger/Schultertaste feuert dabei die linke Waffe ab, die rechte die rechte. Hält Ray nur einen Ballermann, kann er ein bißchen zoomen. Mit jedem Gegner, den McCall niederstreckt, sammelt er Konzentrations-Energie. Hat er genug davon beisammen, aktiviert ihr Rays Spezialattacke: Nun bleibt die Zeit für wenige Sekunden stehen, und ihr wählt auf Knopfdruck bis zu zwölf Feinde in der unmittelbaren Nähe aus. Sobald das Feuergefecht weitergeht, ballert Ray wie irre mit beiden Knarren auf die markierten Widersacher. Ein filmreifer Shoot-out, der Clint Eastwood würdig wäre.

Band of Brothers

Ray bahnt sich seinen Weg durch die Schützengräben bis zur vordersten Front. Dort tut sich ein weiterer Soldat hervor: Thomas McCall, Rays jüngerer Bruder. Seite an Seite schlagen die beiden die angreifenden Blauröcke in die Flucht, bedienen mal Gatling-Maschinengewehre, mal Feldkanonen, und sprengen schließlich spektakulär eine Brücke in die Luft. Aber umsonst: Der Vorgesetzte der McCalls, Colonel Barnsby, befiehlt den Rückzug. Doch Ray und Thomas wollen stattdessen die nahegelegene Farm ihrer Mutter beschützen. Sie desertieren, und machen sich damit den rachsüchtigen Colonel Barnsby zum Todfeind. Der Abstieg der McCalls beginnt.

Call of Juarez: Bound in Blood ist in mehrere Kapitel eingeteilt. Vor jedem Abschnitt habt ihr die Wahl, ob ihr lieber als Ray oder als Thomas spielen wollt. Ray ist dabei der Mann für's Grobe: Seine beiden Knarren und seine stählerne Schutzweste machen ihn zum perfekten Nahkämpfer, außerdem kann er Dynamitstangen werfen und Türen eintreten. Thomas hingegen bevorzugt ein Gewehr für Distanzschüsse und Wurfmesser für lautlose Attacken. Mit seinem Lasso klettert er auf Hindernisse und erreicht so Stellen, die Ray nur mit Thomas' Hilfe erklimmen kann. Doch im Gegensatz zu Billy aus Call of Juarez ist auch Thomas ein reinrassiger Kämpfer. Lahme Kletterpassagen, die im Vorgänger nervten, fehlen also in Call of Juarez: Bound in Blood.

1 von 3

nächste Seite



Kommentare(0)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.