Castlevania: Dawn of Sorrow im Test

Packt Soma den Sprung vom GBA auf den DS?

von Jens Quentin,
21.08.2006 16:56 Uhr

Rückblende: In Aria of Sorrow für den GBA (2003) wurde Soma Cruz durch eine verunglückte Sonnenfinsternis in Draculas Schloss teleportiert. Ein Jahr nach den Ereignissen von damals wird der unfreiwillige Held erneut mit dem Obervampir konfrontiert. Zunächst mit dessen Anhängern: Schattenpriesterin Celia hat zusammen mit den Möchtegern-Draculas Dario und Dimitri einen Kult gegründet und will Kollege Spitzzahn wieder zum Leben erwecken. Darauf hat Soma nach dem, was er beim Besuch im Schloss erleben musste, keinen Bock mehr. So macht er sich erneut auf die Socken, um in einem imposanten Nachbau des Schlosses endgültig für Ruhe im Karton zu sorgen. Seine Fähigkeiten, die Seelen erledigter Monster zu rauben, hat der Hauptcharakter zum Glück nicht verloren. So kann er als Gespenst kurzfristig den Körper verlassen, einen Tornado beschwören oder einen Aasfresser als Verbündeten beschwören. Zusätzlich gibt es die seltenen, taktischen Seelen. Damit kann er dann unter anderem einen Doppelgänger erschaffen, der mit anderen Waffen und alternativen Seelenkräften ausgestattet wird.

Castlevania: DoS
Genre: Action
Release: 21.09.2005

Schaurig schöne Symphonie des Grauens

Neben seinen speziellen Kräften verlässt sich Soma auch auf konventionelle Waffen. Anfangs mit Kurzschwert oder Speer unterwegs, kann er diese Waffen in einem Shop aufmotzen. Aus einem Standard-Schwert wird so ein Katana, aus einem normalen Hackebeil eine mächtige Streitaxt. Jeder besiegte Gegner bringt Erfahrungspunkte, durch die Attribute wie Kraft oder Kondition gesteigert werden. Die tadellose Spielmechanik des GBA-Vorgängers wurde übernommen und mit einigen DS-spezifischen Elementen veredelt. So zieht ihr mit dem Stylus beim »Magic Seal«-System die Muster bestimmter Runen nach, um in neue Areale zu gelangen. Während man in den Vorgängern die Umgebungskarte einblenden musste, ist sie nun stets im oberen Bildschirm zu sehen. Mit der »Select«-Taste wechselt ihr von der Karte in den Statusbildschirm. Per WiFi-Verbindung tauscht ihr mit einem Kumpel eroberte Seelen. Der neueste Teil der Serie zeichnet sich auch auf dem DS durch eine starke Präsentation mit vielen skurrilen Monsterarten, einer liebevolle Grafik und Bombast-Sound aus.


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