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Inhaltsverzeichnis

Chaos Rings im Test - Test für iPhone

Chaos Rings sorgte im Vorfeld für Furore. Es ist die erste Exklusiventwicklung von Square Enix für das iPhone und eine der bisher teuersten Spiele-Apps. Die Erwartungen wurden dadurch natürlich auf hoher Flamme geschürt – wir haben das fertige Produkt in Augenschein genommen.

von Thomas Ruhk,
29.04.2010 13:00 Uhr

Die Handlung von Chaos Rings wirft euch direkt ins Geschehen. Aus zunächst unerfindlichen Gründen erwacht ihr in einem euch unbekannten Gebäude. Eine seltsame, mechanisch wirkende Kreatur stellt sich als "The Agent" vor und präsentiert euch folgende Aufgabe: Ihr sollt vier Ringe in vier Dungeons durch Kampfgeschick erringen. Mit den Ringen erhaltet ihr die Berechtigung, in einer Arena gegen andere Mitgefangene anzutreten. Die Verlierer sterben – der letzte Sieger erhält ewiges Leben.

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Warum und wieso diese gnadenlose Regel aufgestellt wurde, erfährt der Spieler erst ganz am Schluss. Insgesamt zehn Personen befinden sich anfangs im Gebäude, fünf Männer und fünf Frauen, die paarweise zusammenarbeiten müssen. Vier dieser Paare stehen euch nach und nach zur Verfügung. Jede Gruppe erzählt ihre eigene Geschichte, und um Chaos Rings vollständig zu beenden, müsst ihr diese auch spielen.

Einfache Kampfsteuerung, aber matschige Bodentexturen.Einfache Kampfsteuerung, aber matschige Bodentexturen.

Im Spielablauf ist die Paarbildung das wesentlichste Element. In den rundenbasierten Kämpfen könnt ihr euch stets für Solohandlungen oder gemeinsame Aktionen entscheiden. Wählt ihr eine Paaraktion und nutzt dann einen Heiltrank, führen beide Figuren dieses Kommando aus. Doppelangriffe sind natürlich mächtiger als Einzelhiebe, jedoch können die Monster dann ebenso beide Charaktere verletzen oder gar töten. Solotechniken sind taktisch variabler – ihr müsst von Fall zu Fall herausfinden, wie ihr an die Kämpfe herangeht. Von den Monstern lernt ihr Kampftechniken, die auf drei verschiedenen Elementen basieren und sich im Stein/Schere/Papier-Prinzip gegenseitig aushebeln. Die vier Dungeons sind Schläuche, die von gelegentlichen Puzzleräumen unterbrochen werden. Hier sollt ihr Schalterrätsel lösen, Fackeln entzünden oder Steine verschieben. Mit fortschreitender Spieldauer könnt ihr den Schwierigkeitsgrad in den Dungeons frei wählen, was sich auf die Geschwindigkeit des Stufenanstiegs sowie die Mächtigkeit der erlernten Techniken auswirkt. In einem Shop im Hauptgebäude könnt ihr euch sporadisch mit neuem Equipment versorgen.

Die Steuerung der Kämpfe funktioniert durch einfache Taps tadellos. Nicht ganz so gelungen ist die Laufsteuerung. Der virtuelle Stick bewegt sich mit eurem Finger über den Bildschirm des iPhone. Selbst nach mehreren Stunden rennt ihr immer noch in Wände hinein.

Hier lauft ihr durch ein bewegungsloses Gemälde.Hier lauft ihr durch ein bewegungsloses Gemälde.

Technisch bietet Chaos Rings großartige Musik, die sich mit typisch japanischen Chorälen, einem schönen Credit-Song und immer wieder einsetzendem Gitarrenrock sehr abwechslungsreich anhört. Weniger erfreulich ist die Spielgrafik – ihr lauft durch die ewig gleichen Gänge, betrachtet ein paar Monstervarianten und erschauert bei heftigem Flimmern. Negativer Höhepunkt ist ein bewegungsloser Fluss, der sich durch einen der Dungeons schlängelt.

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