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Colin McRae Rally 4 im Test

Die schottische Dreckschleuder wirbelt ab sofort wieder mächtig Staub auf: Mit frischen Spielmodi und bewährtem Luxus-Fahrverhalten kehrt die Rallye-Simulation zu den Wurzeln der Serie zurück.

09.09.2003 15:23 Uhr

Codemasters' Veröffentlichungspolitik nimmt langsam aber sicher EA Sports'sche Züge an: In GamePro 12_2003 testeten wir Colin McRae Rally 3 (PS2: 87% Spielspaß, Xbox: 88%), in dieser Ausgabe flatterte bereits der Nachfolger in die Redaktion. Da schleicht sich beim kritischen Tester schnell der Verdacht ein, Codemasters wolle mit einem halbherzigen Update die schnelle Kohle machen. Doch glücklicherweise transportiert Colin 4 das Rallye-Feeling mit perfekter Fahrphysik und Edel-Steuerung erneut gekonnt auf PS2 und Xbox. Und im Gegensatz zur Vorjahresversion überzeugen auch Spielmodi und Umfang.

Alles neu?

Die Entwickler erfinden mit ihrem neuesten Sprössling das Rallye-Rad nicht wirklich neu, sondern orientieren sich wieder mehr an den zwei Colin-Spielen für die PSone. Durftet ihr im Vorgänger die Meisterschaftsmodi ausschließlich im Ford Focus bestreiten, hob man die unsinnige Fahrzeugbeschränkung für Colin 4 auf. Das heißt im Klartext: Ihr wählt euer Wunschgefährt für sämtliche Wettkämpfe frei aus und müsst nicht zwingend im Citroen Xsara - McRaes neuem Dienstwagen - an den Start gehen. Der Fuhrpark ist dementsprechend großzügig dimensioniert: In den verschiedenen Klassen warten 23 Fahrzeuge darauf, über holprige Polygon-Pisten gescheucht zu werden. In der Allradantrieb-WM klemmt ihr euch hinters Lenkrad von bekannten PS-Monstern wie Subaru Impreza, Peugeot 206 oder Mitsubishi Lancer Evolution, während die Zweiradantrieb-Klasse leichtgewichtige Modelle bereithält, etwa Ford Puma oder VW Golf. Des Weiteren feiern die berüchtigten Gruppe-B-Boliden ihre Premiere: Mit hoch motorisierten Ausgaben des Audi Quattro Sport oder Lancias 037 prescht ihr im Höllentempo über Stock und Stein.

Das Schadensmodell wurde nur leicht verbessert, gehört aber nach wie vor zum Besten, was das Genre zu bieten hat. (Screen: PLAYSTATION 2)Das Schadensmodell wurde nur leicht verbessert, gehört aber nach wie vor zum Besten, was das Genre zu bieten hat. (Screen: PLAYSTATION 2)

Wie in Teil 3 wird erfolgreiches Fahren honoriert: Fleißigen Zockern winken eine halbes Dutzend coole Bonusautos und ein Expertenmodus. Letzterer ist die ultimative Herausforderung, da ihr unter extrem verschärften Bedingungen antretet: Nicht nur, dass ihr die Rennen permanent aus der ultrarealistischen Cockpit-Perspektive erlebt und selbst die Gänge schaltet, obendrein nimmt euer Flitzer schon bei der geringsten Kollision empfindlich Schaden. Auf Richtungspfeile müsst ihr hier selbstredend verzichten, wie bei einer echten Rallye sind die Ansagen des Co-Piloten - wahlweise auf Deutsch oder Englisch - eure einzige Hilfe. Doch auch die leichteren der drei Schwierigkeitsgrade haben es durchaus in sich. Die Computergegner sind äußerst fix unterwegs, und in den Meisterschaften steht ihr unter heftigem Erfolgsdruck, da ihr bei anhaltenden schlechten Ergebnissen von eurem Brötchengeber gnadenlos gefeuert werdet.

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