Command & Conquer 3: Kanes Rache im Test - Review für Xbox 360

von Henry Ernst,
26.09.2008 16:03 Uhr

Ein echter Bösewicht lässt sich nicht unterkriegen! Ganz besonders dann nicht, wenn er eine riesige Fangemeinde hat und sich selbst gern als der Erlöser bezeichnet. In 13 linearen Missionen erfahrt ihr nicht nur, was der charismatische Glatzkopf nach dem Ende von C&C 3 getrieben hat, sondern erspielt euch jede Menge Hintergrundwissen. So erlebt ihr, wie sich Kane nach Command & Conquer Tiberian Sun zurück an die Spitze von NOD kämpft oder ihr absolviert Einsätze, die parallel zur Handlung von C&C 3 stattfinden.

Neben den satten 27 neuen Einheiten hat es uns besonders das neue Benutzer-Interface angetan. Auf Knopfdruck öffnet sich ein komfortables Ringmenü, mit dem ihr eure Truppen und Bauvorhaben deutlich besser verwalten könnt als noch in C&C 3. Außerdem werden sich Konsolen-Generäle darüber freuen, dass in den Missionen der Einzelspielerkampagne deutlich mehr taktisches Geschick vonnöten ist als im Vorgänger. Technisch befindet sich das preisgünstige Add-On (das auch ohne C&C 3 funktioniert) auf hohem Niveau: Schick modellierte Einheiten, schöne Explosionen und dramatische Musik sorgen für das nötige Flair. Lediglich selten auftretende Zeilenverschiebungen trüben den Gesamteindruck etwas. Besitzer von kleineren SD-Fernsehern sollten zudem aufgrund der schlechten Lesbarkeit der Menüs und Truppenbezeichnungen schon mal eine Lupe bereitlegen.


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