Seite 2: Counter-Strike: Global Offensive - Jetzt mit Warmduscher-Option

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An Team Fortress 2 erinnern uns andere kleine Neuerungen. So bekommt man eine schöne Nahaufnahme des Charakters zu sehen, der einen erwischt hat. Auf wiederholte Opfer-Täter-Rollenverteilungen wird auch hingewiesen: "Spieler X ist jetzt dein neuer Erzfeind". Und am Ende einer Partie wird nicht nur der MVP (wertvollster Spieler) gekürt, auch kuriose Leistungen à la "wurde von drei verschiedenen Gegnern beschossen und hat es überlebt" würdigt Global Offensive.

Die Map Aztec ist wieder mit dabei. Die Map Aztec ist wieder mit dabei.

Prima finden wir die stetige Anzeige der aktuellen Rangliste einer Partie; dadurch müssen wir nicht per Tastendruck den Zwischenstand aufrufen. Und wer ist nicht schon mal gestorben, weil er einen Sekundenbruchteil zu lange versonnen seinen Kill-Score bewunderte? Bei der Demo-Version tummeln sich jeweils 10 Spieler in einer Partie, deren Xbox-Live-Icons am oberen Bildrand nach Erfolgsbilanz sortiert sind. Hier sieht man auch auf einen Blick, wer noch steht und wer schon in den Staub gebissen hat.

System-übergreifend zusammen spielen

Einer der größten Einstiegshürden bei Counter-Strike: Einsteiger geraten in Partien mit Veteranen und leiden als chancenlose Kanonenfutter-Kugelsiebe. Auf den offiziellen Valve-Servern soll der neue Matchmaking-Service dafür sorgen, dass Spieler zusammengeführt werden, die etwa über das selbe Können verfügen. Und PC-Besitzer bleiben nicht unter sich, sondern können zusammen mit Mac- und PS3-Counter-Strikelern spielen. Bei der PlayStation 3 werden neben dem Standard-Controller auch Maus plus Tastatur sowie der Bewegungscontroller Move unterstützt. Nur die Xbox-360-Spieler müssen wahrscheinlich unter sich bleiben, was keine boshafte Diskriminierung ist, sondern technische Gründe hat (Valve ist diesbezüglich noch im hoffnungsvollen Dialog mit Microsoft).

Die halbe Stunde, die man uns an einer der Demo-Stationen eingeräumt hat, verging wie im Flug. So richtig will die Begeisterung aber nicht ausbrechen, denn hey - es ist die Dust-Karte von Counter-Strike und alles spielt sich doch sehr wie gehabt. Die grafischen Verbesserungen sind nett, vor allem die Charaktermodelle wirken detaillierter und individueller. Aber brauche ich wirklich ein auf den ersten Blick eher geringfügig verändertes "neues" Counter-Strike?

Noch geheim: neue Spielmodi

Dass der eigentliche Spielablauf sich nur geringfügig von früheren Versionen unterscheidet, ist beabsichtigt. Valve will die Counter-Strike-Stärken bewahren und das Spielgefühl nicht verwässern. Aber keine Bange, denn Global Offensive wird um einiges abwechslungsreicher ausfallen, als es die PAX-Demo vermuten lässt. Neben 7 überarbeiteten klassischen Counter-Strike-Maps soll es auch 8 brandneue Karten geben. Und zu den Spielmodi "Bombe legen" und "Geiseln schützen" werden sich ganz frische Varianten gesellen, zu denen noch keine weiteren Details vorliegen.

Der weitere Fahrplan: Im Oktober soll die Beta-Phase auf dem PC starten. Und dann wird solange getestet und verbessert, bis das Spiel gut genug zur Veröffentlichung ist. Zu welchem Preis, das ist noch nicht entschieden. Ein sozialverträglicher Tarif wäre sinnvoll, damit die aktive Counter-Strike-Szene rasch und geschlossen zu Global Offensive wechselt.

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