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Das Bourne Komplott

Schnelle Schnitte, harte Hiebe und scharfe Schüsse: Beim Lizenz-Spiel zur Bourne-Trilogie gibt es jede Menge Action – auch ohne Matt Damon.

von Benjamin Blum,
10.03.2008 13:39 Uhr

Schon mal etwas vom »Borowski-Betrug« gehört? Auch wenn mancher Werder-Fan ihn wohl so bezeichnen möchte, ist damit nicht der Wechsel des gleichnamigen Nationalspielers von Bremen zum Erzrivalen FC Bayern gemeint. Der »Borowski-Betrug« ist der Originaltitel des Buches von Robert Ludlum aus dem Jahre 1980, in dem Jason Bourne sein erstes Abenteuer erlebt. Ludlum schrieb bis 1990 zwei weitere Bücher über Bourne, und von 2002 bis 2007 erschienen alle drei Geschichten als Kinofilm mit Hollywoodstar Matt Damon in der Hauptrolle. Warum wir so weit ausholen, statt einfach von einer Kino-Umsetzung zu sprechen? Weil es sich nicht um keine klassische Kino-Umsetzung handelt: In Robert Ludlum’s Das Bourne Komplott (so der volle Name) spielt ihr Szenen nach, die zwischen den Ereignissen der Filme bzw. Bücher stattfinden und eng mit der bereits bekannten Story verwoben sind – ganz so, wie man es aus Chronicles of Riddick für die Xbox kennt. Doch während ihr dort in der virtuellen Haut von Vin Diesel unterwegs seid, fehlt im Bourne Komplott aus lizenzrechtlichen Gründen jede Spur von Schauspieler Matt Damon. Stattdessen trägt Hauptcharakter Bourne ein Allerweltsgesicht. Trotz dieses widrigen Umstandes versuchen die Entwickler der High Moon Studios das Flair der Filme optisch und spielerisch einzufangen. Auf einer Präsentation in Paris hatten wir nun die Gelegenheit, uns den aktuellen Stand des Projekts anzuschauen.

Jäger und Gejagter

Die Spielmechanik des Titels besteht aus zwei einfachen gegensätzlichen Mustern: Bourne ist entweder Jäger oder Gejagter. Als wir die Xbox 360-Version ausprobieren, beginnen wir in einem Bürogebäude in Zürich, in dem wir von Wachmännern und Soldaten verfolgt werden. Dabei wechseln sich vorgefertigte Videoschnipsel (in Echtzeit) mit Abschnitten ab, in denen wir Bourne aus der Verfolgerperspektive sehen und mit dem linken Analogstick steuern. Die Cut- und Spielsequenzen gehen nahtlos ineinander über und durch die schnellen Schnitte und die wackelige Kamera wirkt die Flucht sehr intensiv. Um Hindernisse zu überwinden, reicht ein gut getimter Knopfdruck in den Zwischensequenzen – Bourne rutscht dann zum Beispiel unter sich senkenden Sicherheitsgittern hindurch. Da sich nicht jeder Verfolger abschütteln lässt, kommt es zu vielen handfesten Auseinandersetzungen. In diesen Situationen funktioniert das Spiel wie ein Beat’em Up, bei dem wir das Geschehen von der Seite sehen: Mit der »Y«-Taste lassen wir schnelle Schlagkombos vom Stapel, auf die »X«-Taste folgen langsamere, aber stärkere Hiebe und Tritte. Hat Bourne genug Treffer gelandet, leuchtet die »B«-Taste am unteren Bildrand auf – die Möglichkeit zum so genannten »Takedown«. Dabei reicht ein einfacher Knopfdruck, um die Gegner höchst spektakulär auszuschalten: Arme werden verdreht, Körper durch die Luft geschmissen und Alltagsgegenstände wie Mikrowellen als Waffe benutzt. Bei diesen Szenen stand den Entwicklern Jeff Imada zur Seite, der auch die Kämpfe in den »Bourne«-Filmen choreografierte.

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