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Das Bourne Komplott im Test - Review für PS3 und Xbox 360

Basierend auf Robert Ludlums Buch-Vorlage soll Jason Bourne auch auf Konsolen zum Hitgaranten werden - ob das klappt?

von Kai Schmidt,
24.06.2008 15:08 Uhr

Man hat ein Spiel zur »Bourne«-Filmreihe in Entwicklung, Matt Damon möchte aber sein Konterfei nicht dafür hergeben. Lösung: Das Bourne Komplott wird kurzerhand zur Romanadaption mit einem 08/15-Gesicht für die Hauptfigur umgemodelt. Dass man sich letztendlich doch sehr von Schlüsselmomenten der Filme beeinflussen lässt, ist wohl purer Zufall. Jedenfalls spielt ihr als Top-Agent und Regierungskiller Jason Bourne die Rahmenhandlung des ersten Kinofilms nach, die von Erinnerungsfetzen in Form früherer Einsätze unterbrochen wird.

Der Bourne Schütze

Das Spielprinzip entspricht dem mittlerweile gängigen Action-Schema aus Deckung suchen und Ballern. Ohne Anspruch auf Joypadkünste fegt ihr durch die Levels, klappert einen Checkpoint nach dem anderen ab und mäht die Gegner gleich scharenweise um. Die Ballereien beschränken sich steuerungstechnisch auf das Nötigste: Zielen und schießen lautet die Devise. Verlorene Lebensenergie ladet ihr automatisch wieder auf, wenn ihr in Deckung seid. Große Spannung kommt wegen der gelegentlich eher dumpfbackigen Terroristen kaum auf, denn es gehört nicht viel dazu, eine Polygonfigur hinterrücks kalt zu stellen, die verbissen versucht, durch eine geschlossene Tür zu laufen. Solche krassen Ausfälle der künstlichen Intelligenz zählen aber zum Glück eher zu den Ausnahmen. Trotzdem wird euch nicht viel Geschick abverlangt, wenn es um den Einsatz der Schusswaffe geht. Hat sich dank genügend platzierter Treffer eure Adrenalinleiste aufgeladen, dürft ihr zum Schuss-Takedown ansetzen: Ähnlich wie bei der Tequila-Bombe aus Stranglehold erledigt ihr in einer Quick-Time-Sequenz nacheinander alle ungeschützten Gegner durch gezielte Schüsse.

Die Bourne Fäuste

Ein zentraler Punkt der Vorlage sind Jason Bournes Kampfkünste, die in viel zu schnell geschnittenen und meist verwackelten Sequenzen auf der Leinwand nur zu erahnen sind. Das Spiel verzichtet auf die trendy »Wackelkamera« moderner Actionfilme und lässt euch problemlos an den Martial-Arts-Fähigkeiten des Agenten teilhaben. Übersicht ist auch bitter nötig -- schließlich steckt ihr in Bournes Polygonhaut und müsst euch im Handgemenge selbiger erwehren. Unbewaffneter Nahkampf wird automatisch immer dann eingesetzt, wenn ihr eure Widersacher nicht töten dürft. Zum Beispiel, weil es sich um Polizisten handelt. Außerdem bestreitet ihr Bosskämpfe grundsätzlich mit euren Fäusten. Ähnlich wie in einem Beat 'em Up stehen sich die Kontrahenten gegenüber und beharken sich mit Schlag- und Trittkombinationen. Sonderlich variantenreich fällt das Geprügel allerdings nicht aus: Die unterschiedlichen Kombos lassen sich an einer Hand abzählen. Sehr dynamisch ist der Nahkampf ebenfalls nicht geworden. Etwas Tempo kommt nur ins Geschehen, wenn ihr Takedowns verwendet: Situationsabhängig macht ihr den Gegner Kopf voran mit Wänden, Säulen, Kühlschränken und anderen Objekten der Umgebung bekannt. Auch, wenn keine Objekte in der Nähe sind, könnt ihr die Takedowns nutzen -- dann brecht ihr den Widersachern einfach die Knochen! Bei normalen Widersachern genügt ein Takedown für den Knockout, während Bossgegner gerne auch fünf oder sechs davon vertragen, ehe sie zusammenbrechen.

Hier könnt ihr euch das Testvideo zu Das Bourne-Komplott im Stream anschauen

Hier findet ihr das Bourne-Komplott - Testvideo in HD zum Download

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