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Auf geht's

de Blob im Test - GamePro-Review der Wii-Version

Aber bitte mit Farbe: Aus grau mach bunt!

von Jan Walenda,
30.09.2008 17:32 Uhr

Strenge Kunstlehrer sind schon eine Sache für sich: Nie wollen Sie einem glauben, dass der kreative Erguss auf dem DIN-A4-Block tatsächlich das Nonplusultra in Sachen Malerei darstellt. In de Blob für Nintendo Wii rächt ihr euch virtuell an autoritären Paukern und ferkelt so richtig mit dem Farbkasten rum. Die Story: Chroma City war einst eine fröhliche Stadt voller Musik und Kunst. Doch ein Riesenkonzern namens INKT Corporation hat die Bewohner unterjocht und die Stadt all ihrer Farben und des Spaßes beraubt. Als ein kleiner Ball namens de Blob schickt ihr euch an, der Herrschaft der farblosen Firma ein knalliges Ende zu setzen.

Bunt, bunter, Blob!

Ihr steuert das Kugelwesen aus der Verfolgerperspektive durch die anfangs extrem triste Stadt. Um Chroma City wieder einen farbigen Anstrich zu verpassen, überrollt ihr kleine Roboter, die eure Farbanzeige füllen. Der Blob zieht dann eine Farbspur hinter sich her, mit der er Häuser, Gegenstände und überhaupt alles koloriert. Mit dem bleibenden Farbstreifen verursacht ihr so bereits nach kurzer Zeit eine kunterbunte Sauerei in den Levels -- herrlich! Schon zu Beginn fällt die außergewöhnliche Aufmachung von de Blob auf: Gebäude, Figuren und Umwelt haben einen ganz eigenen Zeichenstil. Es sieht einfach cool aus, wenn sich ein blasses Bauwerk der INKT zum stylischen Radiosender mit auf dem Dach zappelndem Mikrofon verwandelt.

Rastloser Rollrevoluzzer!

In den Levels läuft ein Timer ab. Wenn ihr Missionen von verbündeten Einwohnern erledigt, bekommt ihr Zeit gutgeschrieben. Eben diese kleinen Aufträge sind es aber, die de Blob auf Dauer doch etwas blass aussehen lassen. Schon sehr früh habt ihr alles gesehen, was der virtuelle Farbeimer zu bieten hat. Die ewige Wiederholung von Checkpoint-Rennen, Fassadenmalerei oder Wahrzeichen-Färben ist einfach nicht das Gelbe vom Ei. Auch der Steuerung fehlt der letzte Pinselstrich: Es nervt, dass ihr für jeden Sprung die Wiimote schütteln müsst, und der Blob landet auch nicht immer da, wo ihr eigentlich hin wolltet. Der Titel besticht zwar durch seinen bunt-charmanten Stil, doch etwas mehr Abwechslung hätte gut getan.

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