Destiny: Haus der Wölfe - Fazit zu Story-Quests und Strike

Wir haben die Story-Quests und den neuen Strike aus Destiny: Haus der Wölfe durchgespielt. Hier ist unser Fazit zu den neuen Inhalten des zweiten DLCs abseits von Prüfungen von Osiris (PvP) und Gefängnis der Alten (PvE).

von Mirco Kämpfer,
20.05.2015 15:45 Uhr

Destiny: Haus der Wölfe - Angespielt: Was ist neu, besser, anders? Destiny: Haus der Wölfe - Angespielt: Was ist neu, besser, anders?

Die Königin kreischt vor Wut und öffnet das Riff für die Hüter. In Haus der Wölfe, dem zweiten Destiny-DLC, rücken wir aus, um den gleichnamigen Gefallenen-Clan auszuräuchern. Der Zusatzinhalt beinhaltet fünf neue Story-Missionen, einen neuen Strike, die neue Drachen-Strike-Playlist für Stufe-28-Helden sowie die beiden neuen Endgame-Inhalte Prüfungen von Osiris (PvP) und Gefängnis der Alten (PvE).

Außerdem dürfen sich Fans auf drei neue Mehrspieler-Karten (für PS-Spieler vier) sowie auf zahlreiche neue Waffen und Ausrüstungsgenstände freuen. Übrigens können wir nun mit beliebigen legendären und exotischen Rüstungen das Maximallevel 34 erreichen, das Grinden des Raid-Sets ist nicht mehr notwendig.

Der DLC bietet mit dem Riff einen (nicht ganz) neuen Schauplatz. Schließlich konnten wir den Asteroidengürtel zwischen Venus und Mars schon im Hauptspiel mit unserem Raumschiff ansteuern, erlebten dort aber nur eine Videosequenz. In Haus der Wölfe steht uns im Riff der Vestianische Außenposten als zweiter sozialer Knotenpunkt offen. Hier interagieren wir mit anderen Mitspielern, kaufen Items bei Händlern und nehmen Quests bei neu eingeführten NPCs entgegen - wie im Turm also.

Keine Strikes für Wölfe-Verweigerer
Wer den Zusatzinhalt nicht direkt oder als Teil des Season Pass erworben hat, bleibt in der Launch-Woche vom Dämmerungs-Strike ausgeschlossen. Der Grund: Der Strike stammt aus dem DLC Haus der Wölfe und bleibt damit Nichtkäufern vorenthalten. Da die beiden wöchentlichen Herausforderungen (Weekly-Strike, Dämmerungs-Strike) jede Woche rotieren, dürfte es regelmäßig dazu kommen, dass Nichtkäufern der Zugang zu den DLC-Strikes verwehrt wird.

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Destiny
Genre: Action
Release: 09.09.2014

Rachefeldzug gegen Skolas

Die Geschichte des zweiten DLCs dreht sich rund um die Königin der Erwachten, die von ihren eigenen Gefallenen-Sklaven hintergangen wurde und nun auf Rache schwört. Die Wut bündelt sich gegen Skolas, einen mächtigen Kell, der die anderen Gefallenen-Clans ausradieren und somit das Machtzepter an sich reißen will. Wir müssen der angeschlagenen Königin aus der Patsche helfen und Skolas das Handwerk legen. Die Geschichte erstreckt sich über insgesamt fünf Missionen, die wir bei der neuen Fraktionshändlerin Petra Venj im Riff entgegennehmen.

Und wie ist die Story nun? Immerhin war der rote Faden vor allem beim Hauptspiel löchriger als ein Schweizer Käse. Sagen wir mal so: Sie ist unterhaltsam. Viele Handlungsfragmente werden abermals in Grimoire-Karten versteckt, teilweise fällt es nicht ganz leicht, den Erzählungen von Petra aus dem Off zu folgen, weil es an Hintergrundinformationen mangelt.

Haus der Wölfe steht im Zeichen der Gefallenen, ergo kämpfen wir die meiste Zeit gegen die Kells.Haus der Wölfe steht im Zeichen der Gefallenen, ergo kämpfen wir die meiste Zeit gegen die Kells.

Wir tigern Skolas auf der Erde sowie auf der Venus hinterher und ballern uns durch eine Feindwelle nach der anderen. Die Fünf Missionen richten sich an Spieler der Stufe 26 bis 28, man sollte aber mindestens Stufe 30 erreicht haben oder ein, zwei Kumpels um sich scharen, sonst beißt man auf Granit.

Schön: Auf der Jagd nach Skolas verschlägt es uns in zwei neue Gebiete. Auf der Erde dürfen wir nun die Himmelswacht passieren, die zuvor noch verschlossen war. Auf der Venus hingegen transportiert uns ein Fahrstuhl aus Licht über die Wolken jenseits des Terminus. Ja, sogar die Gläserne Kammer machen wir unsicher. Hier müssen wir, wie bereits im ersten Raid, mehrerer Orakel ausschalten, ehe es weitergeht. Eine nette Idee.

Mehr: Alle Infos zum zweiten DLC Haus der Wölfe

Evolution statt Revolution

Haus der Wölfe erfindet das Rad zwar nicht neu, hat dann aber noch ein paar frische Ideen in petto. Zu den 08/15-Standardfeinden gesellen sich zum Beispiel explodierende Schweber und Gefallenen-Captains, die uns mit Versengungs-Raketenwerfen zusetzen. Zudem müssen wir Minen und Laserbarrieren umgehen - das gab es seit dem Prolog des Hauptspiels nicht mehr!

Im Riff erwartet uns Petra Venj, die Abgesandte der Erwachten. Außerdem finden wir hier einen weiteren Kryptarchen.Im Riff erwartet uns Petra Venj, die Abgesandte der Erwachten. Außerdem finden wir hier einen weiteren Kryptarchen.

Unterm Strich reißen die Story-Kapitel niemanden vom Hocker, dafür halten sie knapp zwei Stunden bei der Stange. Zum Vergleich: Die Missionen in Dunkelheit lauert, dem ersten Destiny-DLC, hatten wir in 45 Minuten abgefrühstückt.

Der neue Level-28-Strike »Der Schattendieb« ist eine schöne Ergänzung, aber kein Augenöffner, weil er bis auf einen neuen Mond-Gebietsabschnitt im Tempel Krotas keinerlei Überraschungen bietet. Viel gespannter sind wir auf das Gefängnis der Alten sowie auf die Prüfungen von Osiris, die über den fehlenden Raid in Haus der Wölfe hinwegtrösten sollen. Ob die beiden Endgame-Inhalte langfristig motivieren können, klären wir im Test, den wir schnellstmöglich Anfang nächster Woche nachreichen.

Destiny - Launch-Trailer zur 2. Erweiterung House of Wolves Destiny - Launch-Trailer zur 2. Erweiterung House of Wolves


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