Deus Ex 3 - Eidos-Montreal-Chef im Interview

Was sagen die Entwickler

von Michael Obermeier,
04.12.2007 13:40 Uhr

Nach der großen Resonanz auf den vergangene Woche veröffentlichten Teaser-Trailers zu Deus Ex 3, spricht jetzt im Interview mit der US-Website 1UP der Geschäftsführer von Eidos Montreal, Stephane D'Astous, über die Arbeit seines Teams an der Fortsetzung der Action-Serie mit Rollenspieleinschlag.

Dem Studio kommt es laut D'Astous vor allem auf die Qualität ihrer Arbeit an, weshalb für Deus Ex 3 ein 24-monatiger Produktionszyklus geplant ist. Obwohl das dritte Deus-Ex-Spiel auf der Technik von Tomb Raider: Legend aufsetzt (wir berichteten), soll es erste greifbare Informationen und Bildmaterial erst im Sommer 2008 geben. Für welche Plattformen das Spiel erscheint ist noch nicht spruchreif, fest steht jedoch dass Eidos Montreal ausschließlich für Next-Gen-Konsolen und den PC entwickeln wird.

Zur Rahmenhandlung wollte Stephane D’Astous noch nichts verraten, den Fans der Serie verspricht er aber Rückbezüge auf Deus Ex und Invisible War (s. Bild rechts). Ob der Spieler in Deus Ex 3 erneut eine Verschwörung aufdecken wird, ist noch nicht sicher. »Das Team ist aber von gut aufgebauten Verschwörungsgeschichten sehr angetan«, sagt der ehemals bei Ubisoft beschäftige D’Astous.

Aus den Fehlern des Vorgängers will Eidos Montreal lernen und gleichzeitig alte Stärken beibehalten. So sollen moralische Entscheidungen und die daraus resultierenden Konsequenzen auch in Deus Ex 3 eine zentrale Rolle spielen.

Um ein »Debakel« (vgl. Deus-Ex-2-Macher Harvey Smith zu Blacksite) bei der Wiederbelebung einer altbekannten Serie zu vermeiden, sucht das gesamte Team von Eidos Montreal die Nähe zu den Fans. Im bereits aktiven Forum lesen alle Entwickler Spielerwünsche und beteiligen sich auch aktiv an den Diskussionen. Für Eidos Montreal ist das aber noch lange nicht der Gipfel der Kundennähe: Stephane D'Astous lädt diesen Samstag zum Tag der offenen Tür. Familienmitglieder, Fans und auch die Konkurrenz dürfen sich das Studio in der kanadischen Metropole ansehen und aus erster Hand miterleben wie das neu gegründete Team das Großprojekt anpackt. Doch auch für die Zukunft versprechen die Entwickler Transparenz. Nach Vereinbarung sollen das ganze Jahr über neugierige Spieler einen Blick in das Studio werfen dürfen.


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