Deutsche Entwickler gründen Verband

von Gunnar Lott,
09.03.2004 06:36 Uhr

Am Samstag, 6. März 2004 wurde in Berlin der »G.A.M.E.« genannte Bundesverband der deutschen Entwickler von Video- und Computerspielen gegründet. 16 Unternehmen waren vertreten und hoben den Entwicklerverband aus der Taufe. Vordergründigstes Ziel von G.A.M.E. ist es, die allgemeine Situation deutschsprachiger Entwicklerstudios zu verbessern. Dazu konzentriert sich die Arbeit des Verbandes neben politischer und wirtschaftlicher Lobbyarbeit vor allem auf die Bildung und den Ausbau eines funktionierenden Netzwerkes sowie Wissenstransfer und konkrete Hilfestellungen in allen relevanten Bereichen für jüngere Studios.

Soweit die offizielle Pressemeldung; wir sind gespannt, wie sich die deutschen Spiele-Macher (die sich bislang keineswegs immer grün waren) zusammen raufen, um gemeinsam die Schlagkraft zu erreichen, die sie benötigen -- denn den deutschen Studios geht es nicht gerade gut, viele sind in den letzten Jahren in Konkurs gegangen. Anders als in Frankreich oder Großbritannien hat sich hierzulande der Staat mit der Förderung der Spiele-Branche auch nicht gerade hervor getan, im Gegenteil: Das restriktive Jugendschutzgesetz trägt nicht eben zur Verbreitung von Spielen bei.


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