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Inhaltsverzeichnis

Die Geschichte der Videospiele - Von Pong bis Second Life

Trotz aller Kritik hat sich das Videospiel zu einem der wichtigsten Unterhaltungsmedien der Gegenwart entwickelt.

von Discovery Channel,
01.03.2007 17:35 Uhr

In jedem dritten deutschen Haushalt steht eine Spielkonsole, in jedem zweiten ein PC. Sogar eigene Studiengänge für den Bereich Videospielproduktion werden eingerichtet und mit über einer Milliarde Euro Umsatz im Jahr 2006 allein in Deutschland haben Videospiele das traditionelle Unterhaltungsmedium Kino schon lange überholt. Das anfänglich sehr spezielle Geschäft hat sich zu einer milliardenschweren Entertainment-Industrie entwickelt, die beinahe den Jahresumsatz der Musikbranche erreicht. Diese rasante Entwicklung konnten die jungen Techniker, die in den 1950er Jahren Experimente an Militärcomputern durchführten, noch nicht erahnen. Als Erfinder des Videospiels gilt der Physiker William Higinbotham. Er modifizierte 1958 einen Oszillographen – ein physikalisches Messgerät – und simulierte damit die Flugbahn eines Balles zwischen zwei Spielern. Das erste Videospiel Tennis for Two war geboren.

Den ersten großen Hype um Videospiele läutete 1972 das anfänglich als Kommune geführte Unternehmen Atari mit dem Spiel Pong ein. Space Invaders und Pac Man führten zu einem weltweiten Run auf Spielhallen, und mit dem späteren Atari 2600 konnten ab 1977 die Erfolgsspiele auch endlich zuhause gespielt werden. Doch nach den ersten „goldenen Jahren“ verlangten die Gamer Anfang der 1980er Jahre nach etwas Neuem; sie wollten Spiele mit Inhalten. Das aus dem gleichnamigen Kinofilm entwickelte Game Star Wars erfüllte genau dieses Bedürfnis und verband es 1977 mit Action und atemberaubenden Spezialeffekten. Die Spiele Donkey Kong und Super Mario Brothers folgten, doch erst die Entwicklung des Heimcomputers ermöglichte den endgültigen Durchbruch für die immer komplexeren Spiele. Der Boom setzte sich fort und in den 1990er Jahren wurden die grafischen Animationen der Computerspiele aufgrund der laufend steigenden Rechnerleistung immer realistischer.

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