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Inhaltsverzeichnis

Disaster: Day of Crisis im Test

Katastrophenfilme sind in der Regel nicht gerade Meisterwerke der Filmkunst, aber wie verhält es sich mit einem Katastrophenspiel auf der Wii?

von Jan Walenda,
12.03.2009 12:16 Uhr

»Dantes Peak«, »Twister«, »Deep Impact« … die Liste seichter Filme über Naturkatastrophen ließe sich endlos fortsetzen. Monolith Soft (Xenosaga I bis III) bringt das in Filmen so gern verhunzte Thema mit Disaster: Day of Crisis auf die Wii - doch ist das zum Glück kein Grund, panisch davonzurennen. Die Story ist ebenso trivial wie an den Haaren herbeigezogen: Eine Terrororganisation namens Surge hat Atomwaffen in die Finger bekommen und erpresst die fiktive Stadt Blue Ridge City. In der Rolle des Ex-Marines Raymond Bryce müsst ihr die bösen Jungs natürlich stoppen. Und weil ihr gerade dabei seid, befreit ihr auch gleich noch die Schwester eures verstorbenen Kumpels - die hat Surge nämlich auch noch entführt. Bis jetzt hat das ja noch nicht viel mit Katastrophen zu tun. Die brechen eigentlich auch eher zufällig reihenweise über die Stadt herein und bringen euch bei der Terrorbekämpfung immer wieder in die Bredouille. Während ihr euch also vor Tsunamis, Vulkanausbrüchen und Erdbeben in Sicherheit bringt, begegnet ihr immer wieder hilflosen Bürgern, die es zu retten gilt. Ihr belebt Herzinfarktopfer mit dem Defibrillator wieder, zieht Leute aus brennenden Häusern oder bewahrt sogar Hunde vor dem Ertrinken.

Zu Hülf!

Auf dem Weg zu den Rettungsbedürftigen dürft ihr Ray frei bewegen, allerdings ist die Nunchuk-Steuerung dabei sehr ungenau. Ihr springt einfach zu oft ins Leere oder könnt erst nach dem dritten Anlauf einen Vorsprung hochklettern. Die Rettungsaktionen selbst sind dramatisch inszeniert und benutzen die Wiimote abwechslungsreich und sinnvoll. Ihr müsst zum Beispiel eine verletzte Frau erreichen, die auf einem Stück Treibgut in einem reißenden Fluss liegt. Erst säubert ihr sie mithilfe der Fernbedienung, um ihr hinterher mit dem Nunchuk Bandagen anzulegen. Für solche Aktionen heimst ihr Hilfepunkte ein, die ihr in den Ausbau von Raymonds Fähigkeiten investieren könnt.

Die guten Jungs und Mädels müsst ihr retten, den Bösewichten geht’s an den Kragen - und dabei wird die Luft mit ordentlich heißem Metall geschwängert. Sobald ihr auf eine Horde Surge-Mannen trefft, schaltet das Spiel in einen Lightgun-Shooter-Modus à la Time Crisis. Gezielt wird dabei mit der Wiimote, auf Knopfdruck geht ihr aus der Deckung oder schießt mit der angewählten Waffe. Schüttelt ihr den Nunchuk, lädt Ray die Knarren durch. Wem das auf Dauer zu nervig ist, der kann auch eine Taste belegen - löblich! Die Action ist manchmal echt heikel, dank der guten Wiimote-Abfrage trefft ihr allerdings jederzeit zielgenau. Für besiegte Feinde erhaltet ihr Aktionspunkte, mit denen ihr neue Waffen ersteht oder gekaufte aufrüstet. Grafisch ist Disaster: Day of Crisis desaströs: Die faden Texturen und kantigen Animationen sind allenfalls auf dem Niveau eines schlechten Gamecube-Spiels. Der Sound mit orchestraler Spannungsmusik und tadelloser englischer Sprachausgabe geht dagegen in Ordnung. Disaster: Day of Crisis ist sicher nichts für Leute, die auf Next-Gen-Optik stehen. Wen die Grafik aber nicht stört, den erwartet in 23 Levels ein Wii-Saster der besonders kurzweiligen Art.

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