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Divinity 2: Ego Draconis - Vorschau auf Action-RPG

In Belgien entsteht ein ambitionierter Konkurrent zu Sacred 2. Wir haben uns Divinity 2: Ego Draconis einmal angeschaut.

von Gamepro Redaktion,
12.08.2008 16:07 Uhr

Vor sechs Jahren versuchte das PC-Rollenspiel Divine Divinity den Königsmord - und scheiterte wie so viele andere auch. Am Thron von Diablo war kein Rütteln. Nun werkelt das belgische Entwicklerteam Larian Studios an Divinity 2: Ego Draconis für Xbox 360 und PC.

Fünf Tage sind seit der offiziellen Diablo 3-Ankündigung auf Blizzards World Wide Invitational vergangen. Farhang Namdar sitzt auf der Dachterrasse des GamePro-Redaktionsgebäudes und spricht über sein neues Action-Rollenspiel Divinity 2: Ego Draconis. Es ist heiß, 38 Grad in der Sonne. Farhang steht der Schweiß auf der Stirn. Doch der leitende Spieledesigner des Belgischen Entwicklers Larian Studios lässt sich die gute Laune nicht verderben, weder von der Hitze noch von Diablo 3: »Ich mache mir keine Sorgen um Diablo 3. Es wird sicher ein tolles Spiel und ich werde es mir auch kaufen, aber mit Divinity 2 schlagen wir eine völlig andere Richtung ein.«

Unser Held steht auf einem breiten Bergpfad. Wir blicken ihm ähnlich wie in Gothic 3 über die Schultern. Links neben uns eine tiefe Schlucht, rechts ein steiler Hang. Die hellen Steine reflektieren das Sonnenlicht und am Wegesrand wiegt das hohe Gras im Wind. Bäume spendet einige Meter voraus Schatten, dahinter mündet der Weg in ein enges Tal. Nicht weit von uns steht eine blondhaarige Frau und winkt uns zu. Wir gehen auf sie zu und machen unsere ersten Schritte in der offenen Welt von Divinity 2. Ein Hase schreckt auf und rennt davon, als uns die Kriegerin Rhode mit lauter Stimme anspricht.

»Sie schickt den Spieler in eine nahe gelegene Burg namens Farglow, dort wird er seine Ausbildung zum Drachentöter beenden«, kommentiert Farhang Namdar das Gespräch, das nur provisorisch vertont ist. Die weitere Geschichte will der Entwickler noch nicht preisgeben, nur dass die Handlung wie die der Vorgänger Divine Divinity und Beyond Divinity in der mittelalterlichen Fantasy-Welt Rivellon spielt, und dass der Spieler zu einem Drachenlord aufsteigen wird. Was genau es mit dem Titel auf sich hat, verrät Farhang aber nicht. Kenner der Serie werden aber auf bekannte Figuren und Orte stoßen.

Endlich: ein Hingucker

Einer der größten Schwachpunkte der beiden PC-Vorgänger war die triste, isometrische Grafik. Schon zur Veröffentlichung im Jahre 2002 war das erste Spiel der Serie technisch veraltet: flache und farbarme Rendergrafiken und undetaillierte Effekte beleidigten auch damals schon Spieleraugen. Der Nachfolger Beyond Divinity brachte 2004 zwar 3D-Figuren, schön wurde das Spiel dadurch aber nicht. Doch mit hässlich soll jetzt Schluss sein: Divinity 2 setzt auf eine stark überarbeitete Version der Gamebryo-Grafikengine, die bereits in Oblivion zum Einsatz kam.

Die Figuren und Landschaften strotzen vor Details und die Kampfanimationen überzeugen selbst in der sehr frühen Version, die der Entwickler beim Redaktionsbesuch zeigte. Aus der direkten Konkurrenz mit Diablo 3 katapultiert sich Divinity 2 aber mit dem Perspektivenwechsel. Die Kamera folgt dem Helden aus der Schulterperspektive und erlaubt weite Blicke über die malerischen Landschaften. Einen dynamischen Tag-Nacht-Wechsel wird es allerdings nicht geben, auch wenn die Entwickler im Level-Editor in sekundenschnelle zwischen verschieden Uhrzeiten und Lichtstimmungen wechseln können. »Wir wollen die Kontrolle über die Atmosphäre in den einzelnen Gebieten behalten«, erklärt Farhang Namdar.

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