Donkey Kong Country Returns 3D im Test - King Donkey Kong

Wenn es um ihre geliebten Bananen geht, verstehen Donkey und Diddy Kong keinen Spaß. Den hatten wir beim Test der Neuauflage von Donkey Kong Country Returns für den 3DS dafür aber umso mehr.

von Georg Engelhardt,
26.05.2013 11:13 Uhr

Donkey Kong Country Returns 3D - Gameplay-Trailer: Die Affen sind los! Donkey Kong Country Returns 3D - Gameplay-Trailer: Die Affen sind los!

Die fiesen Tiki Taks haben alle Tiere der Donkey Kong-Insel mit ihren mysteriösen Klängen hypnotisiert und anschließend den gesamten Vorrat an Bananen gestohlen. Das kann unser Duo natürlich nicht auf sich sitzen lassen und macht sich sofort auf, das komplette Eiland auf der Suche nach ihrem wertvollen Schatz auf den Kopf zu stellen.

Am Spielprinzip hat sich im Vergleich zu den schon etwas in die Jahre gekommenen drei Vorgängerteilen von Donkey Kong Country für das Super Nintendo dabei nicht viel geändert. In Donkey Kong Country Returns 3D, das vor knapp drei Jahren bereits für die Wii (ohne 3D-Effekt, dafür aber mit Bewegungssteuerung) erschienen ist, hüpft ihr mit Donkey und Diddy von links nach rechts, schwingt euch von Liane zu Liane und verdrescht allerhand durchgeknallte Gestalten.

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Zwei Affen außer Rand und Band

Weil ihr aber außerdem auf einem Raketenfass den von einem Piratenschiff abgefeuerten Kanonenkugeln ausweicht, vor einer bildschirmgroßen Fledermaus flieht und einem glühend heißen Lavastrom entkommen müsst, fällt das so unterhaltsam aus, wie in kaum einer anderen Plattformhopserei.

Während einer Fahrt mit der Lore ist gutes Timing gefragt. Um alle K-O-N-G Buchstaben und Puzzleteile zu erwischen, sind manchmal millimetergenaue Sprünge notwendig. Während einer Fahrt mit der Lore ist gutes Timing gefragt. Um alle K-O-N-G Buchstaben und Puzzleteile zu erwischen, sind manchmal millimetergenaue Sprünge notwendig.

Auch die aus den Vorgängern bekannten Lorenfahrten dürfen natürlich nicht fehlen und verlangen euch wieder blitzschnelle Reflexe ab - oder wenigstens ein gutes Einprägungsvermögen. Das Nashorn Rambi, das seinem Namen wirklich alle Ehre macht, steht euch ebenfalls ab und zu wieder als Reittier zur Seite: Gegner und Felsbrocken räumt es ohne Probleme aus dem Weg, und selbst aus dem Boden ragende Stacheln können ihm nichts anhaben.

Auf dem Rücken des Dickhäuters erreicht ihr so auch einige der vielen Bonusräume, die teilweise richtig gut versteckt sind, und könnt euch jede Menge Bananen, Ballons für Extraleben sowie Puzzleteile schnappen, mit denen ihr Extras wie Bildergalerien oder kurze Filmschnipsel freischaltet.

Ein Gorilla kommt selten allein

Wirklich alle Puzzleteile zu finden, ist ohne fremde Hilfe aber eine echte Herausforderung. Glücklicherweise müsst ihr bei der 3DS-Version aber nicht auf den grandiosen Zweispieler-Modus der Wii-Vorlage verzichten. Wer einen Freund zur Hand hat, kann im lokalen Koop auch zu zweit die liebevoll gestalteten Wälder und Höhlen der Insel durchstreifen.

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Der zweite Spieler übernimmt dabei die Rolle von Diddy. Der kann mit seinem Fässer-Jetpack nicht nur über Abgründe schweben, sondern mit seiner Peanut-Pistole auch Gegner unter Beschuss nehmen und sie so kurzzeitig außer Gefecht setzen.

Ein großer Vorteil gegenüber anderen Jump & Runs mit einem ähnlichen Mehrspieler-Modus wie zum Beispiel New Super Mario Bros. 2 ist, dass sich die beiden dabei nie in die Quere kommen. Im Unterschied zu Mario und Luigi können Donkey und Diddy auf der gleichen Stelle stehen und springen, ohne dem anderen dabei auf den Kopf zu hüpfen, was uns im Pilzkönigreich schon öfter (unfreiwillig) das Leben gekostet hat.


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