Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-AboUNSER TIPP

12 Monate

 Bester Preis
 Heftarchiv jederzeit buchbar
2,99€

pro Monat

Auf geht's
Quartals-Abo
3,99€

pro Monat

3 Monate

 20% günstiger als Flexi-Abo
 Heftarchiv jederzeit buchbar
3,99€

pro Monat

Auf geht's
Flexi-Abo
4,99€

pro Monat

1 Monat

 Monatlich kündbar
 Heftarchiv jederzeit buchbar
4,99€

pro Monat

Auf geht's

Doom 3

Wenn der Space-Marine in die Hölle will, lass ihn gehen: Der atmosphärische PC-Hit startet auch auf der Xbox durch.

14.01.2005 11:09 Uhr

Wer die ersten Episoden der Doom-Reihe gespielt hat, wird sich über ein heiteres Wiedersehen mit der guten alten Kettensäge freuen. Screen: XboxWer die ersten Episoden der Doom-Reihe gespielt hat, wird sich über ein heiteres Wiedersehen mit der guten alten Kettensäge freuen. Screen: Xbox

Als 1993 Doom für den PC erschien, stand die Spielerwelt Kopf: Programmiertechnisch bahnbrechend, setzte der Shooter auf explizite Gewaltdarstellung und gab der Debatte um Brutalität in Spielen neuen Zündstoff. Als einsamer Marine kämpfte sich der Spieler durch eine Forschungsstation auf dem Mars, die von Monstern aus der Hölle überrannt wurde. Grafisch ist das Ur-Doom heute hoffnungslos veraltet: Was damals High-End-Grafik war, wird heute locker von einem Handy überboten. Trotzdem steht das Spiel nach wie vor auf dem Index für jugendgefährdende Medien - lediglich eine GBA-Version des zweiten Teils ist mit grün gefärbtem Blut für jedermann ab 16 Jahren frei erhältlich. Kurioserweise hat Doom 3, das im Prinzip die gleiche Geschichte mit realistischerer Grafik, mehr Blut und ekligeren Monstern noch einmal erzählt, von der USK eine Freigabe erhalten und kann somit nicht mehr indiziert werden.

Höllische Experimente

Spielt ihr den Storymodus zu zweit, solltet ihr eurem Kameraden immer den Rücken freihalten, denn die Höllenmonster arbeiten gerne mit fiesen Tricks. Screen: XboxSpielt ihr den Storymodus zu zweit, solltet ihr eurem Kameraden immer den Rücken freihalten, denn die Höllenmonster arbeiten gerne mit fiesen Tricks. Screen: Xbox

In London hatten wir bei einem Event die Möglichkeit, eine aktuelle Version des Xbox-Doom 3 anzuspielen: Kurz nachdem wir uns als namenloser Marine in der Forschungsstation der Union Aerospace Corporation zum Dienst melden, bricht im wörtlichen Sinne die Hölle los. Dämonen überrennen die auf dem Planeten Mars gelegene Station und verwandeln die Forscher und Soldaten in willenlose Zombies, die nur von der Gier nach frischem Fleisch getrieben werden. Als einer von nur wenigen Überlebenden müssen wir uns gegen die feindliche Übermacht verteidigen und herausfinden, was schiefgelaufen ist. Zu unserer Verteidigung haben wir zu Beginn lediglich eine Automatik-Pistole, und mit einer Taschenlampe bringen wir etwas Licht in die düsteren Gänge der Forschungsanlage. Vorsichtig pirschen wir durch die finsteren Gänge. Das Spiel erlaubt uns, entweder die Taschenlampe oder eine Waffe zu benutzen. Wir müssen uns entscheiden: Entweder biegen wir mit der Waffe im Anschlag um die nächste düstere Ecke oder wir benutzen unsere Funzel, um zu sehen, was uns dort erwartet. Da aus der Richtung aber eindeutige Grunzlaute kommen, entscheiden wir uns für die Waffe. Vielleicht ist es besser, dass wir nicht genau sehen können, was uns im nächsten Augenblick anspringt - entscheidend ist nur, dass wir blitzschnell reagieren und dem Vieh eine ordentliche Ladung Blei in die Eingeweide jagen. Als wir mit der Taschenlampe genauer untersuchen wollen, um was es sich bei dem Angreifer handelte, ist es auch schon zu spät: Der Höllendämon löst sich in einen Haufen Asche auf. Keine wegfliegenden Körperteile, kein übermäßiger Blutverlust. Das Ding löst sich wie die Vampire in der TV-Serie »Buffy« einfach in Staub auf. Doch wir haben keine Zeit, uns darüber Gedanken zu machen. Weitere Monster kündigen sich durch lautes Knurren an. Egal. Wir sind gerüstet!

1 von 3

nächste Seite



Kommentare(0)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.