Dragon Quest: Die Reise des verwunschenen Königs im Test

Die Presse überschlägt sich, und die Verkaufszahlen sprechen Bände – endlich kommt der japanische Rollenspielhit auch nach Europa.

von Franzisca Woythal,
11.04.2006 12:46 Uhr

Zaubersprüche werden effektvoll in Szene gesetzt: Hier rösten wir gerade einen Höhlenbewohner. Zaubersprüche werden effektvoll in Szene gesetzt: Hier rösten wir gerade einen Höhlenbewohner.

Hofnarren waren schon immer merkwürdige Kreaturen: Stets gut aufgelegt unterhalten sie den Regenten und seine Hofschaaren. Leider hat König Trode mit seinem Spaßmacher etwas daneben gegriffen. Dhoulmagus, so heißt der Gute, entpuppt sich nämlich als mächtiger Zauberer und verwandelt Trode und seine Tochter Medea kurzerhand in einen grünen Gnom und ein Pferd. Ganz im Stile von Dornröschen wird das gesamte Schloss von Dornenranken überzogen, und ihr seid - nebst König und dessen Tochter - der einzige, der den Angriff unbeschadet überstanden hat. Als treuer Diener des Königs beschließt ihr, dem irren Dhoulmagus das Handwerk zu legen: Ihr müsst ihn dazu bringen, den König und die Prinzessin wieder in ihre ursprüngliche Gestalt zu verwandeln. Es beginnt eine Hetzjagd quer über die Kontinente, wobei euch Dhoulmagus immer einen Schritt voraus zu sein scheint. Unterwegs trefft ihr auf weitere Charaktere, die hinter dem bösartigen Clown her sind und sich euch anschließen. Die zugegeben nicht besonders innovative Geschichte wird durch überraschende und zuweilen verrückte Ereignisse, skurrile Charaktere, jede Menge Wortwitz aber auch traurigen Momenten zu einer märchenhaften Odyssee.


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