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Inhaltsverzeichnis

Driver im Test - Test für iPhone

Ein Name, bei dem langjährige Spieler in Ehrfurcht erstarren. Ein Spiel, dessen Schwierigkeitsgrad uns einst das Fürchten lehrte. Kann die iPhone-Version den alten Geist erneut beschwören?

von Thomas Ruhk,
11.01.2010 17:55 Uhr

Euer Name ist Tanner, ein ehemaliger Rennfahrer, der jetzt im Dienste der Polizei steht. Ihr werdet Undercover angesetzt auf den geheimnisvollen Kriminellen Rufus, der in Miami die Fäden zieht. Der vier- bis siebenstündige Trip führt euch später noch nach San Francisco, New York und Los Angeles.

Driver ist ein wahrer Klassiker. Vor zehn Jahren fluchten Millionen Spieler über das fiese Tutorial, in welchem ihr in einer Tiefgarage sehr spezielle Manöver mit eurem Wagen absolvieren musstet. Diese Hürde hat Gameloft extrem entschärft – das neue Tutorial ist in weniger als dreißig Sekunden zu schaffen.
Das Hauptspiel, welches ausschließlich hinter dem Steuer von insgesamt fünfzehn Fahrzeugen stattfindet, überrascht dann mit einer gehörig verbesserten Grafik im Vergleich zum Original. Wunderbare Lichteffekte, ein gelungenes und sichtbares Schadensmodell, Fußgänger und viele andere Details erfreuen das Auge. Drei Musiksender beschallen euch mit sehr gut eingespielten Funk-, Rock- oder Schmusesongs. Schon das Nehmen der ersten Kurve vom Parkplatz offenbart jedoch die größte – und entscheidende – Schwäche des Spiels: die Steuerung.

Mehrere Varianten stehen zur Wahl: Zum einen die Neigungssteuerung, von der unbedingt abzuraten ist, dann ein sehr ungenauer virtueller Stick, für den das Gleiche gilt, und zuletzt eine Art Steuerkreuz, welches euch nur Links-/Rechtsbewegungen erlaubt. Diese Möglichkeit ist die einzig vernünftige, was nicht heißen soll, das sie gut oder gelungen ist. Mit Fingerstrichen könnt ihr euch Umsehen und per Tap die Handbremse ziehen sowie Vollgas geben.

Die Aufgaben im Spiel sind identisch zum Original: Ihr sollt gestohlene Wagen in Garagen bringen, Schwerverbrecher nach dem Knastausbruch bei der Flucht helfen, Fahrzeuge rammen usw. - die 3D-GTA´s haben sich bei der Spielmechanik von Driver ausgiebig bedient. Ihr verlasst während des Spiels nur in hässlichen Zwischensequenzen euer Auto – eine seltsam scheinende Diskrepanz zur tollen Grafik. Verbessert wurde hingegen die Speicherfunktion des Spiels. Im Gegensatz zum Original sind einmal erreichte Checkpoints bei einem Scheitern neuer Startpunkt. Das ist auch bitter nötig, denn durch die extrem schwammige Steuerung fallen euch Verfolgungsjagden und die regelrechten Schlachten gegen die Polizei ungeheuer schwer. Diese rammt ohne Rücksicht auf Verluste euer Fahrzeug und Zivilwagen werden teilweise komplett von der Straße gehoben. Das ist zwar spektakulär, aber ziemlich doof. Neben der Kampagne warten viele weitere Spielmodi, die aber am gleichen Problem leiden.

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